Zum Wiener Opernball tanzte an der Seite von Cathy Lugner einer an, den man kaum mehr wiedererkennt: Helmut Werner. Wenigstens sein Ex-Beinahe-Schwiegervater Richard Lugner hatte diesmal - unfreiwillig? - nichts zu beanstanden.

Richard Lugner hatte diesmal weder Grund noch Gelegenheit zu meckern: Goldie Hawn war der sympathischste Gast, den er je hatte beim Wiener Opernball - und der ORF ließ Lugner auch gar nicht zu Wort kommen.

Doch. Ein Wort: "Manchmal" sagte er, als Mirjam Weichselbraun ihm anerkennend zurief: "Auf Sie ist Verlass!" Aber das war's auch schon.

Kein Hansi Hinterseer mehr

Dabei hatte es der Opernball heuer in sich für Richard Lugner: Nicht nur kämpft er derzeit mit seiner Krebserkrankung. Auf dem Ball tanzte auch noch seine Ex-Frau Cathy Lugner an. Model Gina-Lisa Lohfink und It-Boy Florian Wess hatten sie eingeladen.

An Cathys Seite erschien Helmut Werner, der bis 2016 sieben Jahre lang mit "Mörtels" Tochter Jackie liiert war.

Er ist kaum wiederzuerkennen. Neue Frisur und irgendwie - schlanker. Aber ja, er war es wirklich! Das legendäre ORF-Kommentatoren-Duo Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz konnte den bisher so naheliegenden Hansi-Hinterseer-Vergleich gar nicht mehr aus dem Hut ziehen.

Kritik an Gottfried Helnwein

Einer blieb sich nach dem Geschmack vieler Opernball-Kommentatoren allerdings entschieden zu treu: Der Künstler Gottfried Helnwein, immer für einen Verstoß gegen die Konventionen gut, nahm mit Totenkopf-Ketten über dem Frack in einer Loge Platz.

Cathy und Mörtel mieden einander

Zu einer Konfrontation zwischen den zerstrittenen Lugners kam es nicht: "Ich werfe nicht mit Schmutz, aber ich bin froh, wenn ich sie nicht mehr sehen muss", sagte Richard. Cathy stichelte nur ein wenig.

Auf den traditionellen Walzer mit seinem Stargast musste Lugner diesmal verzichten: Er wurde wegen des großen Andrangs von Journalisten kurzfristig abgesagt. Mit Ende des Vertrags, um Punkt Mitternacht, verließ Goldie Hawn fast wie Aschenputtel die Oper.

Man hatte ihr die Müdigkeit während des Festes angemerkt. Doch hatte sie bei ihrem Abgang immer noch ein Lächeln auf den Lippen, obwohl ihr die gesamte Medienmeute in den engen Gängen der Oper auf den Fersen war.

(af, mit Material der dpa)

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