Am 8. Mai verstarb Roy, eine Hälfte des weltberühmten Magier-Duos Siegfried & Roy, mit 75 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion. Um Roys Tod verarbeiten zu können, hat sich Siegfried zurückgezogen und "braucht jetzt Zeit" für sich.

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Rund zehn Tage nach dem Tod von Roy Horn gibt Siegfried Fischbacher an, sich zuletzt immer mehr von der Außenwelt abgeschottet zu haben: "Ich schalte jetzt mein Telefon immer häufiger ab. Ich schaffe diese vielen Anrufe einfach nicht mehr", so Fischbacher im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung. "Sie sind lieb gemeint, aber ich brauche jetzt Zeit für mich. Ich bin raus."

Siegfried: Roy hat ihm etwas versprochen

Ihm falle es derzeit schwer, sich im Hier und Jetzt zu orientieren. Oft wisse er nicht, "welcher Tag gerade ist, (...) wie lange es her ist, seit Roy gegangen ist" und generell sei die Zeit für ihn wie "stehen geblieben". Eine Sache schenke ihm aber Trost: "Roy ist jetzt drüben angekommen. Und bereitet dort alles für mich vor. Das hat er mir so versprochen."

Siegfried Fischbacher, geboren im bayerischen Rosenheim, und der in Nordenham bei Bremerhaven als Uwe Ludwig Horn zur Welt gekommene spätere Roy lernten sich als Entertainer auf einem Kreuzfahrtschiff kennen. Mit ihren Zaubershows und ihrer Dompteurskunst wurden sie als Magier-Duo Siegfried & Roy weltberühmt.

Einer ihrer Auftritte schrieb allerdings traurige Geschichte: 2003 wurde Horn an seinem 59. Geburtstag in Las Vegas von dem weißen Tiger Montecore schwer verletzt und war seither teilweise gelähmt. (stk/kms)  © spot on news

Herzzerreißende Worte: Siegfried über das Abschiednehmen von Roy

Ganze 60 Jahre lang waren Siegfried und Roy sowohl privat als auch beruflich enge Partner - bis Roys Tod sie am 8. Mai für immer trennte. Nun erzählt Siegfried Fischbacher in einem Interview von den letzten Tagen und Stunden seines Freundes und wie er von ihm Abschied nahm. (Teaserbild: imago images/Revierfoto) © ProSiebenSat.1