Anschlag auf Til Schweiger? Wie "Bild.de" berichtet wurde am Montagmorgen auf das Haus des Schauspielers ein Anschlag mit Farbbomben verübt. Auch das Auto seiner Freundin soll angezündet worden sein. Nun liegt der "Hamburger Morgenpost" offenbar ein Bekennerschreiben zu der Tat vor.

In dem Brief heißt es: "Deutsche Kriegseinsätze mit allen ihren Folgen sollen als normal und gerecht empfunden und akzeptiert werden." In Äußerungen Schweigers und in seinen Produktionen, wie etwa dem Kinofilm "Schutzengel", würden die "Opfer der deutschen Truppen" jedoch keine Erwähnung finden. Deshalb habe die Gruppe, die sich als "Tatortverunreiniger_innen" bezeichnet, Schweigers Anwesen "mit 'krimineller' Energie heimgesucht". Die Hamburger Polizei, der das Bekennerschreiben ebenfalls vorliegt, wollte sich nicht näher dazu äußern. "Die Ermittlungen laufen noch", hieß es.

Ob es sich dabei wirklich um das Haus des neuen "Tatort"-Kommissars Til Schweiger handelt, wollte eine Polizeisprecherin am Vormittag nicht bestätigen. Auch über den Besitzer des brennenden Mini-Coopers wollte man am Telefon keine näheren Information preisgeben.

Nur soviel steht fest: Am Montagmorgen hatten unbekannte Täter ein Haus in Hamburg mit Farbe beworfen und ein direkt gegenüber parkendes Auto angezündet. "Auf der Fassade des Hauses fanden die Kollegen sechs weiße Farbflecke. Die Spurensicherung ist noch vor Ort", so eine Sprecherin der Polizei. Man ermittele derzeit in alle Richtungen. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand.

(kom)