Der Sonntagabend ist wahrscheinlich der wichtigste Moment in Thomas Müllers Fußballkarriere. Ausgerechnet seine Ehefrau Lisa steht ihm beim WM-Finale nicht im Stadion bei - doch dafür hat sie gute Gründe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich einen Platz im Stadion gesichert, Bundespräsident Joachim Gauck ist auch dabei und die Spielerfrauen Lena Gercke, Mandy Capristo und Sarah Brandner sowieso. Nur eine fehlt beim WM-Finale in Brasilien: Lisa Müller. Die Ehefrau von Nationalspieler Thomas Müller sitzt beim Finalspiel Deutschland gegen Argentinien nicht im Stadion von Maracanã - sondern in München vor dem Fernseher.

Auf Anfrage der "Bild"-Zeitung erzählt Lisa: "Ich gucke alleine zu Hause. Vorher trete ich bei den Bayerischen Meisterschaften im Dressurreiten an." Die 24-Jährige erklärt ihre Entscheidung wie folgt: "Ich bin nicht in Brasilien, weil ich nur noch dieses Jahr bei den unter 25-Jährigen reite."

Doch was sagt Thomas Müller zu Lisas Fernbleiben? Offenbar ist der Torjäger nicht nur ein Ass auf dem Fußballfeld, sondern auch ein verständnisvoller Ehemann. "Thomas hat meinen ersten Ritt am Computer verfolgt, mich danach angerufen", freut sich Lisa.

Am Sonntagabend wird sie es ihm sicher gleichtun und anrufen, um ihrem Schatz für den Titelgewinn zu gratulieren - oder um ihn zu trösten, sollte es widererwartend nicht mit dem WM-Sieg klappen. (kom)