Adrienne Koleszár begeistert auf Instagram rund eine halbe Million Menschen für sich. Sie ist nicht nur die fitteste, sondern wohl auch die berühmteste Polizistin Deutschlands - und hat ein ganz spezielles Hobby ...

"Nicht noch eine Fitness-Bloggerin!" Ja, so könnte man vorschnell urteilen, wenn man die Bilder von Adrienne Koleszár (33) sieht. Doch in ihr steckt viel mehr: Hauptberuflich arbeitet sie nämlich als Polizistin in Dresden und gehört mit diesem durchtrainierten Körper definitiv zu den fittesten Gesetzeshüterinnen Deutschlands, wenn nicht sogar der ganzen Welt.

Mit ihren motivierenden Fitness-Posts auf Instagram und Facebook hat sich die hübsche Blondine als Star des Internets ein zweites Standbein aufgebaut, um sich die Reisen zu internationalen Bodybuilding-Wettkämpfen finanzieren zu können.

So richtig erfolgreich wurde Koleszár mit ihrem Instagramaccount allerdings erst, als sie ihren Beruf öffentlich machte – mit einem Foto von sich in Uniform. "Medien aus aller Welt berichteten über meinen Account. Ich bekam Zeitungsartikel aus Südamerika, den USA, Australien und sogar China zugesendet. Die Anzahl der Menschen, dir mir auf Instagram folgen, wuchs explosionsartig", erklärt sie im Interview mit "welt.de". Heute folgen ihr fast 500.000 Menschen aus der ganzen Welt.

Auf ihrem Account teilt sie verschiedenste Momente ihres Lebens: Ob beim Training, im Urlaub, entspannt auf der Couch oder Fotos ihrer Bodybuilding-Wettkämpfe. Auch Vorher-Nachher-Bilder sind dabei, denn nicht immer war sie so trainiert. Mit 17 Jahren hatte sich die Blondine im Fitnessstudio angemeldet, doch Erfolge wurden nie richtig sichtbar. Dafür war mit 30 Jahren eine disziplinierte Ernährungsumstellung nötig – nach und nach kamen die antrainierten Muskeln zum Vorschein, der letzte Speck verschwand.

Koleszár liebt trotz erfolgreicher Blogger-Karriere ihren Beruf als Polizistin über alles und hat nicht vor, sich in nächster Zeit voll auf das Blogger-Dasein zu konzentrieren.

Das regelmäßige Training lässt sich ideal in den Schichtdienst des Polizeialltags einbauen. Montag bis Freitag wird zwischen den Schichten trainiert, am Wochenende bei Zwölf-Stunden-Schichten eine Trainings-Pause eingelegt. Viel Freizeit bleibt also nicht, denn die Urlaubstage gehen meist für Wettkämpfe drauf.
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