In "Star Wars: Das Erwachen der Macht" war die ganze Galaxie auf der Suche nach dem verschollenen Jedi-Ritter Luke Skywalker. In einer Woche startet "Star Wars: Die letzten Jedi" und Skywalker-Darsteller Mark Hamill liefert eine echt heldenhafte Aktion ab.

Der "Star Wars"-Drehbuchautor Ed Solomon hat auf Twitter eine Geschichte geteilt, die zeigt, dass nicht nur Mark Hamills Filmfigur Luke Skywalker auf der "guten Seite der Macht" steht. Demnach hat Hamill einem schwerkranken Kind die Chance gegeben, seine absolute Lieblingsfilmfigur zu treffen.

"Warum ich @HamillHimself für immer lieben werde" hat Solomon die Beitragsfolge betitelt. Darin erzählt er: "Der todkranke Sohn eines Freundes hatte einen Wunsch: einmal Luke Skywalker treffen. Ich kannte Mark nicht persönlich und rief seinen Agenten an. lch erzählte ihm, dass dieses Kind jeden Tag 'Star Wars' schaut und Luke Skywalker treffen möchte – nicht Mark Hamill, sondern die Filmfigur. Der Geisteszustand des Kindes hatte sich durch die Krankheit soweit verschlechtert, dass er nicht mehr verstehen konnte, dass Luke nur fiktional ist."


Luke Skywalker zögerte nicht

Ed Solomon ist 57 Jahre alt und hat selbst zwei Kinder. Obwohl er an einigen Blockbustern wie "Men in Black" mitgearbeitet hatte, war ihm klar, dass so ein Wunsch oft schwierig umzusetzen ist. "Marks Agent sagte, dass er es versuchen würde, ich mir aber nicht zu große Hoffnungen machen sollte. 90 Sekunden später rief Mark Hamill persönlich zurück, sagte sofort zu und gab mir seine Adresse", erklärte Solomon.

Nach Angaben des Drehbuchautos traf Hamill den Jungen nicht nur, "sondern beantwortete auch stundenlang alle seine Fragen (manchmal immer wieder dieselben) als Luke Skywalker."

"Allein das hier zu schreiben, treibt mir wieder die Tränen in die Augen", beendet Solomon den Bericht. "Mark war mitfühlend, freundlich und geduldig und das hat diesem Kind und seiner Familie alles bedeutet."

Logisch, dass der Twitter-Thread in den folgenden Tagen zehntausende Likes und Retweets sammelte. Mark Hamill reagierte schließlich selbst mit einem Tweet, in dem er sagte, dass er viel lieber kranke Kinder besucht, als in Talkshows zu sitzen, und es "keinen süßeren Klang als das Lachen eines Kindes" gibt. (cf)



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