(abi) - Mit seinem Wechsel zum "Supertalent" hat sich Thomas Gottschalk keinen Gefallen getan. Nicht nur, dass er sich in der Show nicht besonders wohlzufühlen scheint - er wird auch immer mehr die Zielscheibe von Hohn und Spott.

So lästert Harald Schmidt (der bei einer Quote von 0,0 Prozent ja nichts mehr zu verlieren hat) im "Schmidt des Tages" auf "Bild.de" über Gottschalk: "Im Schnitt haben unsere Rentner 1.118 Euro im Monat zur Verfügung. (...) Ich frage mich, wenn die Rentner so gut versorgt sind finanziell, wieso sitzen sie dann in der Jury vom 'Supertalent'?"

Auch im Streit mit Florian Silbereisen gibt Gottschalk nicht gerade eine glückliche Figur ab. Am Mittwochabend hielt er an der Uni Heidelberg einen Vortrag und bezeichnete Silbereisen als "größten Irrtum der Fernsehgeschichte".

Dieser wiederum wetterte in der "Bild"-Zeitung zurück: "Ich freue mich, dass wir so viele Zuschauer haben und dass Gottschalk scheinbar dazu gehört. Auch über das 'Supertalent' hat Gottschalk oft gelästert, heute sitzt er dort in der Jury und findet die Sendung toll." Einen Vorschlag, welchen Job Gottschalk noch übernehmen könnte, hat er auch parat: "Vielleicht leitet er irgendwann meinen Fanclub!"

Auch wenn Gottschalk seine Aussage über Silbereisen sofort relativierte, bleibt ein fader Beigeschmack. Wundern muss er sich deswegen nicht, wenn andere Kollegen auch über ihn herziehen. Mit seinem Engagement als "Supertalent"-Juror hat er sich schließlich selbst zur Zielscheibe gemacht.