Mit ihrer Hauptrolle in der BR-Serie "Die Hausmeisterin" eroberte sie die Herzen bayerischer Fernsehzuschauer - nun ist Veronika Fitz mit 83 Jahren gestorben.

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Die Volksschauspielerin Veronika Fitz ("Die Hausmeisterin") ist im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit gestorben. "Sie war eine wunderbare und eigensinnige Frau", sagte ihre Tochter Ariela Bogenberger der Deutschen Presse-Agentur am Samstag in München. Die Schauspielerin starb den Angaben zufolge am Donnerstag im oberbayerischen Bad Aibling im Kreis ihrer Familie.

Bekannt wurde Fitz vor allem durch ihre Hauptrolle in der BR-Serie "Die Hausmeisterin" an der Seite von Helmut Fischer und Ilse Neubauer. Auch in "Forsthaus Falkenau" und "Der Bulle von Tölz" stand sie vor der Kamera. Schon 1956 hatte Fitz in der Verfilmung von "Die Geierwally" mitgewirkt.

Ihre Nichte, die Kabarettistin Lisa Fitz (67), sagte der dpa: "Die Todesnachricht hat mich schwer erschüttert - ich hatte sie immer sehr lieb." Sie erinnerte sich: "Was ich an ihr hoch geschätzt habe, war ihre einmalige und originelle Schauspielkunst."

Fitz lebte von der Öffentlichkeit zurückgezogen

Nach ihrer Ausbildung an der Otto-Flackenberg-Schule war Veronika Fitz in den 1970er Jahren festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen. Zudem trat sie im Münchner Volkstheater und am Bayerischen Staatsschauspiel auf. Gastengagements hatte sie auch am Wiener Burgtheater und der Berliner Schaubühne.

Fitz, in Dießen am Ammersee geboren, wohnte die meiste Zeit ihres Lebens in Krailling bei München. Die letzten Jahre vor ihrem Tod lebte sie in Prien am Chiemsee in der Nähe ihrer Tochter. In der Öffentlichkeit trat sie kaum mehr auf. Vor der Kamera stand Fitz zuletzt 2010 im Fernseh-Drama "In aller Stille", für das ihre einzige Tochter das Drehbuch geschrieben hatte. (dpa/thp)

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