Russell Crowe, Edward Norton, Beyoncé und Co.: Stars und ihre verrückten Sonderwünsche

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Starallüren und extrem eigenwillige Arbeitsweisen sind in Hollywood weit verbreitet - aber manche Promis treiben es wirklich ganz schön weit. © spot on news

Prinzessin auf der Erbse: Ariana Grande lässt sich gerne tragen, wenn sie keine Lust mehr hat zu laufen. Was noch zu ihren Allüren gehört? Immer, wenn sie Wasser möchte, soll sie lauthals "Durst!“ schreien, damit ihr eine Frau Getränkeflaschen hinterherträgt.
Oscar-Preisträger Daniel Day-Lewis ist als Method Actor so bekannt wie gefürchtet und schreckt vor kaum etwas zurück, um eins zu werden mit der Figur, die er verkörpert – wenn es sein muss zum Leidwesen aller Beteiligten. So verharrte er bei den Dreharbeiten zu "Mein linker Fuß“ (1989) auch während der Pausen im Rollstuhl, weil er einen gelähmten Mann verkörperte. Und damit nicht genug: Die Crew musste ihn permanent darin herumfahren und füttern, weil Day-Lewis sich weigerte, die Rolle auch nur für eine Sekunde abzulegen.
Man kann sich auch mal selbst vergöttern: Angeblich findet sich Halle Berry selbst so toll, dass sie zu Hause eine Art Schrein von sich aufgestellt hat. Er soll knapp vier Meter groß sein und mit Bildern und Postern von ihr beklebt sein.
Drama-Queen Edward Norton: Der Schauspieler soll öfter übers Ziel hinausschießen. Anscheinend waren die Verantwortlichen der "Avengers"-Filme in seinen Augen "unsicher", denn die wollten ihn nicht mehr in der Rolle des "Hulk" sehen und ersetzten ihn durch Mark Ruffalo. Während der Dreharbeiten zu "Roter Drache“ (2002) schrieb er außerdem ungefragt das Drehbuch um und verlangte daraufhin einen Nachdreh seiner "neuen" Szenen.
Kerzen-Macke: Bei Nicki Minaj müssen hinter der Bühne immer Kerzen stehen, die nach Gebäckstückchen riechen – und ohne antikes Silberbesteck wird ihr Essen angeblich nicht einmal angerührt.
Christian Bale bewies 2009 unfreiwillig der ganzen Welt, wie schwierig eine Zusammenarbeit mit ihm sein kann. Am Set von "Terminator: Salvation“ rastete er vollkommen aus und beschimpfte einen Mitarbeiter der Technik, der während einer Szene ins Bild gelaufen war. Bale reagierte darauf mit einer minutenlangen Schimpftirade. Ein Crewmitglied zeichnete den Vorfall auf, der im Netz zum Hit wurde.
Ben Affleck ist glühender Fan des Baseball-Teams der Boston Red Sox. Wie weit seine Loyalität für die Mannschaft wirklich geht, bekam Regisseur David Fincher zu spüren, als der Schauspieler sich weigerte, in "Gone Girl - Das perfekte Opfer“ (2014) eine Mütze mit dem Emblem der rivalisierenden New York Yankees zu tragen. Die Situation war so verfahren, dass es zu einer viertägigen Funkstille zwischen dem Filmemacher und dem Star kam.
Bei den Dreharbeiten zu "Was passiert, wenn's passiert ist" (2012) verbot Jennifer Lopez jedem, mit ihr zu sprechen, wie "TheRichest.com" berichtete. Grund für die Abschottung soll J.Los damalige Trennung von Marc Anthony gewesen sein. Alle, die zu dieser Zeit mit der Sängerin in Kontakt treten wollten, mussten dies über ihren persönlichen Assistenten tun, auch am Set.
Besonders skurril: Sängerin Shakira soll immer eine Großpackung Strohhalme dabeihaben, weil sie die Lippenstiftränder an Gläsern nicht leiden kann und sie ihren Kussmund nicht verschmieren will. Was wohl ihr Mann, Fußballer Gerard Piqué, dazu sagt?
Katherine Heigl soll am Set ein richtiges Biest sein: In der Vergangenheit äußerte sie sich öffentlich bereits öfter negativ über ehemalige Kollegen. Die Lästereien gipfelten in der Behauptung, sie habe eine Emmy-Nominierung für ihre Darbietung in der Serie "Grey's Anatomy" nicht annehmen wollen, da das Skript so schlecht geschrieben sei.
Lindsay Lohan ist dafür bekannt, nicht gerade eine angenehme Kollegin zu sein. Besonders ihr Verhalten bei den Dreharbeiten zu Charlie Sheens Serie "Anger Management" (2012) sorgte für Missmut bei den Machern: "Ab dem Moment, an dem sie am Set erschien, hat sie nichts weiter gemacht, außer die Produktion aufzuhalten. Sie saß nur in ihrem Wohnwagen und verzögerte den Betrieb, bis sie irgendwann zum Konzert ihres Freundes ging. Sie hielt alle als Geisel", berichtete damals ein Insider dem "E!"-Magazin.
Auch Katy Perry soll jede Menge Marotten haben: Angeblich gibt es ein Crew-Mitglied, das nur für das Schneiden von Früchten und Gemüse eingestellt wurde. Nach jedem Auftritt verlangt sie außerdem einen speziellen Wein und Tortilla-Chips. Gegenüber "BBC Radio One“ gab sie zu, dass sie regelmäßig Kissen aus Hotels stehlen würde. "Ich habe diese Vorstellung von mir in einem riesigen Raum mit endlos vielen Kissen, auf denen ich liege."
Lady Gaga verlangt backstage so einiges. Ihr Lieblingsduft ist Lavendel, also soll der überall zu finden sein: auf Handtüchern, in Seifen und Duschgelen. Gaga soll außerdem bunte Blumen-Bouquets hassen. Die Wände müssen mit Silberfolie verkleidet und mit alten Postern ihrer liebsten Stars David Bowie, Elton John und Billy Holiday verziert sein.
Klar, dass auch Victoria Beckham Sonderwünsche hat. Während der Fußball-WM in Deutschland hat sie sich geweigert, dass ein deutscher Friseur ihre Haare stylt. Deswegen flog sie kurzerhand zurück nach London und ließ sich dort ihre Haare machen. Wie die britische "Sun“ berichtete, musste Beckham dafür knapp 2.200 Dollar locker machen.
Auch ein Beatle stellt über die Jahre immer stärkere Anforderungen: Sir Paul McCartney ist strikter Veganer – durch und durch. Er duldet keine Ledersofas, keine Stoffe mit Fellaufdruck und keine tierischen Nahrungsmittel. Zwar darf für seine Kleidung oder Nahrung kein Tier getötet oder gequält werden. Für seine Sicherheit muss allerdings vor Soundcheck eine Hundestaffel die Halle und das umliegende Gelände auf Bomben absuchen.
Eine Zusammenarbeit mit Beyoncé kann besonders bizarre Züge annehmen: Bei den Grammys forderte sie ein ganz und gar desinfiziertes Badezimmer, neue Toilettensitze und rotes Klopapier. Für 900 Dollar sollen außerdem immer Titan-Strohhalme zur Verfügung stehen, mit denen nur eine Sorte Wasser getrunken wird. In jedem VIP-Bereich soll zusätzlich ein Ventilator stehen, damit Beyoncés Haare immer schön wehen.
Adeles Wunsch für die Zeit hinter der Bühne ist typisch britisch: Sie benötigt sechs nagelneue, große Becher (gewaschen und abgetrocknet) für Tee, sechs Teelöffel aus Metall (klassisch!) und einen Topf mit Honig, der nicht aus biologischem Anbau stammt. Außerdem mag sie keine Tomaten auf ihren Sandwiches.
Madonna ist die Queen der Allüren: Unter anderem verlangte sie bereits 20 internationale Telefonleitungen in ihrer Umkleide und dass ihre Möbel sie auf Tour ständig begleiten sollen - damit sich die Queen of Pop wie zuhause fühlt. Madonna erwartet backstage zusätzlich unter anderem rosarote und weiße Rosen, die eine bestimmte Länge weder unter- noch überschreiten dürfen.
Jared Leto (2. v. l.) schlüpfte für "Suicide Squad“ (2016) in die Rolle des legendären Jokers und dachte für die gesamte Dauer des Drehs nicht daran, die Rolle wieder abzulegen. Permanent stiftete er Chaos, schickte seinen Co-Stars Analkugeln und gebrauchte Kondome. Margot Robbie alias Harley Quinn (re.) erhielt von Leto sogar ein Päckchen mit einer toten Ratte – da kam bestimmt Freude auf ...
Die Alt-Rocker der Rolling Stones wollen immer noch die "Klassiker“ in ihrem Tourfahrzeug: Alkohol und Zigaretten. Aber da die Bandmitglieder im Durchschnitt um die 73 Jahre alt sind, verlangen sie außerdem einen Butler-Service rund um die Uhr und schriftliche Anleitungen, wie die elektronischen Geräte in ihren Räumen zu bedienen sind - wohl die reizendste Marotte der Promis.