Es ist eine Sensation: Nach mehr als 20 Jahren Pause kehrt Schauspieler Rick Moranis vor die Kamera zurück. Er soll in einem Reboot der beliebten Komödie "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" spielen. Doch weshalb hatte sich der einstige Star so lange zurückgezogen?

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Er war einer der Megastars der 80er und 90er: Rick Moranis. In vielen kultigen Filmen war der Comedian zu sehen. Die Liste ist lang: "Ghostbusters" (1984), "Der kleine Horrorladen" (1986) oder "Spaceballs" (1987) sind darauf zu finden.

Seine wohl bekannteste Komödie: "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft". In dem 1989 erschienenen Streifen spielte der mittlerweile 66-Jährige den Erfinder Wayne Szalinski, der aus Versehen seine eigenen Kinder schrumpft. In seiner Paraderolle wird er nun für das Disney-Reboot "Shrunk" auf die Leinwand zurückkehren, berichtet "Entertainment Weekly". Das bestätigte er mittlerweile selbst auf Twitter. Zuletzt war er 1997 in der Fortsetzung "Liebling, jetzt haben wir uns geschrumpft" zu sehen.

Riesige Freude bei den Fans - und Josh Gad

Dass er nun nach mehr als 20 Jahren Pause zurückkehrt, sorgt für große Emotionen bei seinen Fans. Und auch Schauspieler Josh Gad, der laut "Entertainment Weekly" im Reboot den Sohn des verrückten Wissenschaftlers spielen wird, kann es kaum fassen:

"Zu sagen, ein Traum werde wahr, Rick Moranis noch einmal auf der großen Leinwand zu sehen, wäre die Untertreibung des Jahrzehnts. Aber zu sagen, dass ich dabei sein darf, wenn er in eine seiner legendärsten Rollen zurückkehrt, ist die Untertreibung des Jahrhunderts. Willkommen zurück, Held!“, schreibt er auf Twitter.

Doch wieso machte sich der einstige Star in den vergangenen Jahren so rar?

Musik und Kinder statt Filme drehen

Moranis zog sich Stück für Stück zurück, nachdem ihn ein tragischer Schicksalsschlag ereilt hatte: Seine Frau Anne starb 1991 an Krebs. Seitdem kümmerte sich der Schauspieler allein um die beiden Kinder Rachel und Mitchell.

Da er nicht mehr vor der Kamera stand, widmete sich Moranis anderen Projekten. Unter anderem probierte er sich als Synchronsprecher. In Disneys "Bärenbrüder" (2003) sprach er in der Originalversion den Elch Benny, dem er auch in der Fortsetzung seine Stimme lieh.

Zudem feilte er an seiner Musikkarriere: Nach seinem ersten Album 1989 brachte er 2005 sein zweites Album "The Agoraphobic Cowboy" auf den Markt. Der Comedian war für das Album sogar für einen Grammy nominiert. Acht Jahre später veröffentlichte er ein weiteres Album.

2015 geriet er in die Schlagzeilen, als er sich kritisch zur Neuauflage seines Erfolgsfilms "Ghostbusters" äußerte, in der auch einige alte Gesichter auftauchten – er jedoch nicht: "Für mich ergibt das keinen Sinn. Warum sollte ich nur einen Drehtag einlegen für etwas, das ich vor 30 Jahren gemacht habe?", sagte er in einem Interview mit dem "Hollywood Reporter". "Ich habe eine Pause eingelegt, die zu einer längeren Pause wurde", sagte er.

Rückkehr vor die Kamera

Anfragen erhalte er dennoch, sagte er schon damals. Und wenn etwas sein Interesse wecke, würde er die Rolle auch annehmen. Das war nun ganz offensichtlich der Fall beim Reboot zu "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft". (sob)  © spot on news

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