Renée Zellweger wird 50: Das sind ihre besten Rollen

Obwohl Renée Zellweger für "Unterwegs nach Cold Mountain" einen Oscar gewonnen hat, verbinden sie die meisten wohl mit ihrer Rolle in "Bridget Jones". Doch die gebürtige US-Amerikanerin ist so viel mehr als die unsichere Single-Frau. Zu ihrem 50. Geburtstag ihre besten Rollen. © spot on news

Bevor Renée Zellweger als tollpatschige Blondine in "Bridget Jones" Filmgeschichte geschrieben hat, war sie im Horrorgenre unterwegs. In "Texas Chainsaw Massacre - Die Rückkehr" aus dem Jahr 1994 gerät sie als Jenny in die Fänge des humpelnden Vilmer (Matthew McConaughey).
1996 bekommt es Renée Zellweger als Dorothy Boyd mit Tom Cruise zu tun. Der ist sich als "Jerry Maguire“ seiner Gefühle für sie aber erst nicht sicher...
Bei der "Du vervollständigst mich"-Rede von Tom Cruise dürften Frauenherzen auf der ganzen Welt höherschlagen. Sie zählt zu den Highlights in "Jerry Maguire – Spiel des Lebens".
Als "Nurse Betty" erträumt sich Renée Zellweger ein besseres Leben an der Seite eines Seifenopernstars, gespielt von Greg Kinnear. Für die Darstellung einer Figur, die durch ihre Selbsttäuschung nicht mehr zwischen Wahrheit und Wirklichkeit unterscheiden kann, erhält die Texanerin 2001 den Golden Globe als "Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical".
Als titelgebende "Bridget Jones" stolpert Renée Zellweger 2001 von einem Fettnäpfchen ins nächste. Der Überraschungserfolg katapultiert sie in die oberste Liga von Hollywood.
Egal ob als Playboy-Bunny oder im beigefarbenen Riesen-Schlüpfer – Renée Zellweger begeistert als nicht gertenschlanke, rauchende und trinkende Bridget Jones ein Millionenpublikum.
Ein Happy End ist ihr am Ende von "Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" - dem ersten Teil von bisher drei Filmen - mit Colin Firth alias Mark Darcy vergönnt.
Sowohl eine Oscar-Nominierung als auch zwei Golden-Globe-Nominierungen bringt ihr die Rolle der Bridget Jones ein. Teil zwei, "Am Rande des Wahnsinns", erscheint 2004. Für den dritten Film, "Bridget Jones' Baby", bekommen Zellweger und Firth 2016 Unterstützung von dem ehemaligen "Grey's Anatomy"-Star Patrick Dempsey (l.).
Wird es einen vierten Teil der beliebten Film-Reihe "Bridget Jones" geben? Schauspielerin Renée Zellweger schürt die Hoffnung. "Egoistischerweise hoffe ich es", erklärt sie einst "Us Weekly". "Es macht großen Spaß, sie zu spielen." Bestätigt ist bisher aber nichts.
Dass Renée Zellweger auch ernste Rollen spielen kann, beweist sie als Claire in "Weißer Oleander" (hier mit Noah Wyle).
Michelle Pfeiffer (r.) und Robin Wright spielen in dem Drama aus dem Jahr 2002 ebenfalls mit.
In Rob Marshalls Oscar-gekrönter Musicalverfilmung "Chicago" (2002) bewährt sich Renée Zellweger als Tänzerin und Sängerin Roxie und erhält dafür ihre zweite Oscar-Nominierung in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin".
Mit derben Sprüchen und Hillbilly-Akzent steht sie 2003 als resolute Powerfrau Nicole Kidman (r.) in "Unterwegs nach Cold Mountain" zur Seite.
Ob beim Kühe melken, Holzhacken oder kopfüber im Gemüsebeet - Renée Zellweger verleiht dem Epos als Ruby eine ganz besondere Energie und Leichtigkeit.
Für ihre Rolle in "Unterwegs nach Cold Mountain" wird Renée Zellweger 2004 mit einem Oscar in der Kategorie "Beste Nebendarstellerin" ausgezeichnet. Auch den Golden Globe, BAFTA, Critics' Choice Award und Screen Actors Guild Award kann sie für ihre Performance mit nach Hause nehmen.
In "Down with Love - Zum Teufel mit der Liebe!" (2003) spielt sie die junge Autorin Barbara Novak, die aus der neuenglischen Provinz nach New York kommt, um ein Buch über Emanzipation zu schreiben. Kaum angekommen, lässt sie sich von dem charmanten Star-Schreiberling Catcher Block (Ewan McGregor) um den Finger wickeln.
2006 gibt sie "Miss Potter" im gleichnamigen Film. Als Kinderbuchautorin aus wohlhabendem Elternhaus denkt Beatrix Potter im Jahr 1902 nicht daran, sich den Konventionen der damaligen Gesellschaft zu unterwerfen.
Gegen den Willen ihrer Eltern fasst sie den Entschluss ihre Werke veröffentlichen zu lassen. Unterstützt wird sie dabei von Verleger Norman Warne (Ewan McGregor) - und "The Tale of Peter Rabbit" wird ein großer Erfolg.
Im Thriller "Fall 39" ist Renée Zellweger 2009 als engagierte Sozialarbeiterin zu sehen, der die junge Lillith (Jodelle Ferland) das Fürchten lehrt. Zellwegers Freund spielt darin Bradley Cooper (r.).
In ihrer mehr als 20-jährigen Karriere zeigt Zellweger überwiegend in Kinofilmen ihr Können. Ab 24. Mai wechselt sie in die Serienwelt. Sie hat die Hauptrolle in der Neo-Noir-Thrillerserie "What/If" bei Netflix übernommen. Darin nimmt ein frisch vermähltes Paar in Geldnot ein lukratives, aber moralisch fragwürdiges Angebot einer mysteriösen Gönnerin an.