Paris Hilton (35) hat den Bogen raus. Sie schafft es, ohne substanzielle Talente, dafür aber mit jeder Menge Gaudi, Geld zu verdienen. Am gestrigen Mittwoch erst führte sie der Welt wieder einmal vor, wie spielend ihr der Zaster in den Schoß fliegt.

Philipp Plein (38) hatte Paris für seine Mailänder Modenschau engagiert. Zur Fashion Week baute der deutsche Designer getreu seines diesjährigen Mottos "Alice in Ghettoland" ein Kettenkarussell auf den Catwalk und bezahlte das It-Girl dafür, einige Runden darin zu drehen – selbstverständlich in seinen neuesten Bling-Bling-Klamotten.

Paris ging die verantwortungsvolle Aufgabe voller Hingabe und mit der Unterstützung ihrer Social-Media-Kanäle an. Sie flog extra für die Karussellfahrt nach Mailand und postete schon vorab ein kleines Video. Darin haucht sie aus dem Flieger in die Kamera: "Gerade in Mailand gelandet". Auch das Fitting, also die Anprobe der Outfits für die Modenschau, teilte sie mit ihren 6,1 Millionen Followern auf Instagram. Die sind diesen ganz normalen Wahnsinn von der Hotelerbin gewohnt.

Geldverdienen leicht gemacht

Nur mal so zum Spaß in den Account geschaut: In den letzten zwei Wochen "entweihte" Paris Hilton mit ihrer Anwesenheit zunächst das "Burning Man"-Festival in der Wüste von Nevada. Von dort aus ging es weiter nach Ibiza, wo sie tagsüber auf Yachten über das Wasser schaukelte und wieder mal schwere Arbeit leistete. Und zwar rund um die Uhr: tagsüber mit verkauften Instagram-Posts für Bademode und nachts als DJane auf ihren "Foam & Diamonds"-Partys im Amnesia.

Paris (bezahlt) im Stylo-Badeanzug an Deck auf hoher See ...

Paris auf einer Schaumparty mit Schwimmtier um den Bauch ...

Paris kriechenderweise auf ihren Plattenteller im Amnesia ...

Und jetzt eben auch: Paris im Kettenkarussell. Manche halten Paris für nichts als eine einfach gestrickte Blondine. Dabei sieht ihr Geschäftsmodell aus wie das eines verdammten Genies. (spy)  © top.de