Vom vorrübergehend falsch prämierten Siegerfilm bis zu Nicole Kidmans "Robben-Klatschen": Die Oscars waren dieses Jahr eine Bühne für Merkwürdigkeiten. Nun erklärt Kidman, warum sie so komisch geklatscht hat.

Es gibt in Hollywood wohl keine Situation, in der ein Star mehr unter Beobachtung steht, als bei der Oscar-Veranstaltung. Wirklich jeder Augenblick könnte in Großaufnahme über sämtliche Bildschirme der Welt flimmern und Gnade dir Gott, wenn dein Verhalten irgendwie von der Norm abweicht.

So wie Nicole Kidman (49), von der seitdem angenommen wurde, dass sie nicht im Stande sei, zu klatschen. Für alle Leute mit einem Häuschen hinterm Mond, hier noch mal die applaudierende Kidman in ihrer vollen, skurrilen Pracht:

Nicole Kidman klatscht bei den Oscars

Das Robben-Klatschen der Nicole Kidman. © YouTube

Aber es gibt einen Grund, den Kidman jetzt im Gespräch mit dem Radiosender "KIIS FM" enthüllte: "Es war sehr schwierig, weil ich diesen riesigen Ring trug, der mir nicht gehörte. Er war absolut traumhaft und ich hatte Angst, ihn zu beschädigen."

119 Karat!

Der Ring hat ihr Juwelen-Hersteller Harry Winston für die Veranstaltung bereitgestellt – und der soll angeblich 119 Karat haben.

Wie viel der Klunker wert ist, wagen wir gar nicht einzuschätzen. Auf der Webseite von Harry Winston gibt es generell keine Preisinformationen über die Schmuckstücke, was ja auch schon eine Aussage ist.

"Nicht zu klatschen wäre noch schlimmer gewesen"

Manche Leute müssen sich aber doch noch Gedanken um die Scheinchen machen, selbst bei Nicole Kidman war hier offensichtlich die finanzielle Obergrenze weit überschritten. Sonst hätte sie sich nicht so viel Mühe gegeben, ihn nicht zu berühren: "Nicht zu klatschen wäre noch schlimmer gewesen. Dann hätte sich doch jeder gefragt: Warum klatscht die nicht?"

Und was zeigt uns diese Geschichte: Diamonds are a girls best friend – not. (mia)   © top.de