Für jeden Topf findet sich ein Deckel? Im Falle von Nadja Abd El Farrag findet sich allerdings kein Deckel und jetzt auch kein Topf mehr: Aus ihrer Karriere als TV-Köchin wird nichts.

Genau eine Sendung hatte Nadja Abd El Farrag (51) auf "sonnenklar.tv" – und dabei bleibt es vorerst auch. Andreas Lambeck, Geschäftsführer des Privatsenders, erklärte äußerst diplomatisch, dass es erstmal keine Fortsetzung der Kochsendung geben wird: "Die erste Sendung war ein Erfolg und wir würden uns freuen, wenn Nadja abd el Farrag für weitere Folgen zur Verfügung stehen würde. Im Moment steht kein weiterer Termin für eine Kochshow mit ihr an", sagte er der "Münchner Abendzeitung".

Im Klartext bedeutet das: Gut möglich, dass es noch mal eine Sendung mit Naddel geben wird, ein fester Job wird daraus aber sicher nicht. Dabei hätte sie den so dringend gebraucht, wie sie in einem Interview vor der Sendung der "AZ" sagte: "Wenn es mit einem regelmäßigen Job bei sonnenklar.tv klappen würde, dann kann ich endlich meine Miete zahlen. Ich brauche langfristig einen Job."

Die öffentliche Demütigung von Promis im TV kennt keine Grenzen mehr.

Naddel versucht seit Jahren mit aller Kraft, ihr Leben wieder auf die Reihe zu kriegen. Dabei konnte ihr allerdings nicht mal Peter Zwegat (67) helfen. Über ihre Teilnahme an seiner Promi-Ausgabe von "Raus aus den Schulden" zeigte sich Naddel im Januar gegenüber "Closer" sehr enttäuscht: "Ganz ehrlich, das alles hat mir kein bisschen geholfen. Er hat mir keinen einzigen Job besorgt oder meine Situation verbessert."

Eventuell macht sie aus ihrer schlimmen Situation das Beste – indem sie darüber schreibt. Im "AZ"-Interview kündigte sie an, das höchstwahrscheinlich ein Buch herauskommen wird, das ihre schweren Zeiten thematisiert: "Darin soll alles nach der Trennung von Dieter Bohlen behandelt werden. Wie es mir so ergangen ist, ohne Geld, ohne Jobs." Hoffentlich wird diesmal was draus. (mia)   © top.de