Eine Operation veränderte ihr Leben: Neun Jahre nach einer Hirn-OP kämpft Monica Lierhaus noch immer mit den schmerzhaften Folgen der aufgetretenen Komplikationen. Nun gibt sie in einem Interview Einblicke in ihr Seelenleben.

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Monica Lierhaus hat sich am Sonntag bei einer Veranstaltung in Hamburg zu ihrem Gesundheitszustand geäußert. "Ich lebe mit ständigen Schmerzen", sagte die 47 Jahre alte Sportmoderatorin der "Hamburger Morgenpost", als sie als Gast dem Ersteinlauf des Kreuzfahrtschiffs "MSC Meraviglia" beiwohnte.

Lierhaus erklärte weiter, dass sie wegen chronischer Rückenschmerzen oft nicht schlafen könne. Ihre Hündin Pauline sei ihre "Seelentrösterin", zudem finde sie Halt bei ihrer Familie, von der sie immer wieder aufgebaut werde.

Um ihr Leid zu lindern, probiert die Journalistin seit wenigen Tagen eine Schmerztherapie aus. "Ob's hilft, kann ich noch nicht sagen", so Lierhaus.

Lierhaus stürzte vor wenigen Wochen schwer

Besonders schlimm sei es für sie, auf der Straße angestarrt zu werden. "Wenn die Menschen mich wenigstens ansprechen würden ... Aber diese verstohlenen Blicke, die tun mir sehr weh", gewährt Lierhaus Einblicke in ihr Seelenleben.

Die Sportmoderatorin leidet bis heute an den Nachwirkungen einer OP im Jahr 2009, bei der sie sich ein Hirn-Aneurysma entfernen lassen musste.

Es traten Komplikationen auf, sie wurde für vier Monate in ein künstliches Koma versetzt. Es folgte eine lange und anstrengende Reha.

Ihr Gleichgewichtssinn ist immer noch gestört, ihr Gang wackelig, vor wenigen Wochen stürzte sie so schwer, dass sie sich Jochbein-Brüche im Gesicht zuzog.

Lierhaus scheut die Öffentlichkeit, doch manchmal falle ihr die Decke auf den Kopf: "Dann versuche ich, wie heute, Einladungen wahrzunehmen." (tfr)