Michelle Williams und andere: Diese Superstars haben noch keinen Oscar

Einen Emmy, einen Screen Actors Guild Award und einen Golden Globe hat Michelle Williams bereits. Was in der Liste der Schauspielerin, die am 9. September ihren 40. Geburtstag feiert, noch fehlt? Ein Oscar! Auch anderen mehr als erfolgreichen Stars blieb der Goldjunge bislang verwehrt. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Trotz etlicher schauspielerischer Höchstleistungen ist Michelle Williams bis heute Oscar-los. Ganze vier Mal wurde die US-Amerikanerin bereits nominiert, zuletzt als beste Nebendarstellerin für "Manchester by the Sea". Während sie 2017 leer ausging, sahnte Schauspielkollege Casey Affleck den Oscar als bester Hauptdarsteller ab.
Antonio Banderas erhielt 2020 seine erste Oscar-Nominierung. Der Spanier hatte mit seiner Performance in "Leid und Herrlichkeit" aber nur wenig Chancen in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller". Abgeräumt hat letztendlich Joaquin Phoenix, der mit seiner "Joker"-Darbietung von Anfang an als Favorit galt.
Scarlett Johansson gehört zu den bestbezahlten Schauspielerinnen in Hollywood. Doch erst 2020 hat sie ihre ersten beiden Chancen auf einen Oscar erhalten - zweimal ging sie leer aus.
Bradley Cooper ist wohl einer der größten Pechvögel in Sachen Oscars. Als Schauspieler wurde er ganze vier Mal nominiert. Weitere vier Nominierungen erhielt er als Filmemacher und Drehbuchautor, unter anderem für "A Star is Born" (2018) und "Joker" (2019). Bislang steht Cooper aber noch ohne Goldjungen da.
Vom Oscar-Fluch getroffen wurde auch Glenn Close. Ganze sieben Nominierungen hat die Hollywood-Größe vorzuweisen. Jedes Mal ging sie leer aus.
"Herr der Ringe"-Star Viggo Mortensen musste sich 2019 "Bohemian Rhapsody"-Hauptdarsteller Rami Malek geschlagen geben. Nach "Tödliche Versprechen" (2007) und "Captain Fantastic" (2016) war Mortensen für "Green Book - Eine besondere Freundschaft" nominiert.
Auch Amy Adams hatte 2019 wieder kein Glück. Für "Vice - Der zweite Mann" hat sie ihre insgesamt sechste Nominierung erhalten und ging erneut ohne Oscar nach Hause.
Seine Nicht-Nominierung sorgte 2017 für Unverständnis: Jake Gyllenhaal war bisher nur 2006 als bester Nebendarsteller in "Brokeback Mountain" nominiert. Für seine Performances in "Nightcrawler" (2014), "Southpaw" (2015) und "Nocturnal Animals" (2016) forderten Fans lautstark Preise - ohne Erfolg.
Johnny Depp mag als Captain Jack Sparrow zwar unzählige Male die Kinosäle gefüllt haben, für den Oscar war er allerdings in seiner Paraderolle nur 2004 nominiert. Zwei weitere Nominierungen folgten bis 2008 für "Wenn Träume fliegen lernen" (2004) und "Sweeney Todd - Der teuflische Barbier aus der Fleet Street" (2007). Gewinnen konnte er nicht.
Und wie sieht es bei Hollywoodstar Michelle Pfeiffer aus? Sie hat ganze drei Nominierungen vorzuweisen, die allerdings schon eine Weile zurückliegen: 1989 ("Gefährliche Liebschaften"), 1990 ("Die fabelhaften Baker Boys") und 1993 ("Love Field – Liebe ohne Grenzen").
Tom Cruise ist eine gefeierte Größe in Hollywood und der Meister der Fortsetzungen. Mit einem Oscar hat man es ihm bis dato allerdings nicht gedankt. Auf seine Nominierungen 1990, 1997 und 2000 folgte kein einziger Sieg.
Will Smith brillierte als Muhammad Ali, verlor bei den Oscars 2002 allerdings gegen Denzel Washington. 2007 unterlag er mit seiner Rolle in "Das Streben nach Glück" seinem Kollegen Forest Whitaker in "Der letzte König von Schottland".
Mark Wahlberg war 2007 mit "Departed - Unter Feinden" für einen Oscar nominiert. 2011 waren viele der Meinung, dass er für seine Performance in "The Fighter" eine weitere Nominierung verdient hätte. Dafür heimsten seine Co-Stars Christian Bale und Melissa Leo Goldjungen ein.
Die Academy nominierte Robert Downey Jr. bisher für "Chaplin" (1993) und "Tropic Thunder" (2009). Der Goldjunge blieb dem "Iron Man"-Schauspieler bisher allerdings verwehrt.
Oscar-los ist bis dato auch Naomi Watts. Und das, obwohl die australische Schauspielerin in "The Impossible" zu Tränen rührte - eine wirklich herausragende schauspielerische Leistung. Den Oscar gewann 2013 allerdings Jennifer Lawrence für "Silver Linings". 2004 wurde Watts zudem als beste Hauptdarstellerin für "21 Gramm" nominiert.
Sigourney Weaver ist Teil der "Avatar"-Reihe und in etlichen Action-Streifen zu sehen. "Alien - Die Rückkehr" (1986) verhalf ihr zur ersten Oscar-Nominierung, "Gorillas im Nebel" (1988) zu der zweiten und "Die Waffen der Frauen" (1988) zu einer dritten. Alle drei Male musste sie jedoch mit ansehen, wie der Oscar an eine Konkurrentin ging.
Bereits viermal verlor Annette Bening den Goldjungen an eine Konkurrentin. Zuletzt war sie 2011 als beste Hauptdarstellerin für "The Kids Are All Right" nominiert, 20 Jahre nach ihrer ersten Nominierung 1991.
John Malkovich zählt zu den authentischsten Bösewichten, die Hollywood zu bieten hat. Einen Oscar konnte er trotz zwei Nominierungen nicht einheimsen.
Sowohl in "I, Tonya" (2018) als auch in "Bombshell - Das Ende des Schweigens" (2019) zog Margot Robbie die Zuschauer mit ihrer Darbietung in den Bann. Die Academy jedoch nicht. Es blieb bei zwei Oscar-Nominierungen.
Edward Norton überzeugte bereits als Nazi, Anarchist und als aufbrausender Hulk. Bei der Oscar-Verleihung ging das Schauspiel-Chamäleon, wie Norton gern in der Filmbranche genannt wird, allerdings dreimal leer aus.