Über eine Million Euro fordert das Bundesland Nordrhein-Westfalen von Schlagerstar Michael Wendler. Grund hierfür ist seine inzwischen verkaufte Pferdezucht in Dinslaken. Die bringt dem Musiker nun Ärger ein.

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1.115.150,14 Euro muss Michael Wendler dem Finanzamt in NRW bezahlen, wie die "Bild" berichtet. Wie es dazu kommt, erklärte der Sänger so: "Mein als Firma geführtes Pferdegestüt wurde vom Finanzamt als Liebhaberei eingestuft."

Das bedeutet für für den 46-Jährigen konkret, dass die Steuervorteile damit entfallen und nun Steuerrückzahlungen für die vergangenen neun Jahre anstehen.

Ganz koscher scheint das Vorgehen dem Schlagerstar allerdings nicht zu sein: "Komisch, dass es dem Finanzamt nach neun Jahren in den Sinn kommt, das bis dahin reibungslos steuerlich geführte Gestütsunternehmen rückabzuwickeln!"

Michael Wendler legt Widerspruch gegen Beschluss ein

Michael Wendler will laut "Bild" Widerspruch gegen den Beschluss des Finanzamts einlegen. Das Geld muss der Musiker aber nichtsdestotrotz erst einmal aufbringen. Aufgeben will der Sänger deswegen aber noch lange nicht. Er verriet auch: "Ich werde vor dem Finanzgericht alles tun, damit ich das Geld zurückbekomme."

Der gebürtige Dinslakener scheint genau zu wissen, warum das Finanzamt die Steuerrückzahlung in Millionenhöhe fordert. "Ziel und Zweck des Amtes ist es, mich wie eine Sau durchs Dorf zu treiben, medial bloßzustellen und mir die Auftrittsplattformen zu zerstören. Es ist doch klar, dass die Veranstalter unsicher werden unter solchen Umständen."  © 1&1 Mail & Media / CF

Nur auf Leinwand: Laura darf nicht zum Wendler auf die Bühne

Und das, obwohl es sich die Fans so sehr gewünscht hätten! Bei seinem ersten Deutschland-Konzert in diesem Jahr lässt Michael Wendler seine Laura nicht zu sich auf die Bühne.