Prinzessinnen-Kleider mit ordentlich Tüll und Glitzer sind schön. Erst recht für Kinder. Und Noah, der dreijährige Sohn von Megan Fox findet auch Gefallen daran. Wie es scheint, hat die Schauspielerin zu ihm nicht gesagt: „Nein, das darfst du nicht, weil du ein Junge bist“, sondern ihm kurzerhand geholfen, in das Kleid hineinzuschlüpfen. Ende der Geschichte, könnte man meinen.

Allerdings ging Megan mit ihrem Princess-Boy vor die Tür und so entstand dieses Foto, welches sofort eine Debatte auslöste, ob Noah denn überhaupt noch ein richtiger Junge sei. „Ihr Sohn will ein Mädchen sein“, titelt beispielsweise die „Gala“.

Will er das? Nur weil er mal ein Kleid trägt? Die Frage stellt doch auch niemand, wenn Mädchen sich hin und wieder als Cowboy verkleiden, oder?

Dieses Bild beweist eher, dass Klein-Noah noch keine Ahnung davon hat, dass die Welt da draußen, Mädchenkleider bei Jungs für peinlich und ungebracht hält. In seinem kleinen Köpfchen gibt es noch nicht die unsinnige Trennung: Rosa für Mädchen, Blau für Jungs. Beziehungsweise Jungs, die Mädchenkram mögen, sind keine richtigen Jungs. „Bei uns zu Hause gibt es keine Regeln. Meine Söhne dürfen auch Kleider tragen. Noah zieht sich ständig welche an“, erzählte Megan Fox erst kürzlich bei der „Jimmy Kimmel Show“.
Megan, du machst alles richtig! Kinder, die sich entfalten dürfen wie sie sind, und deren Vorlieben nicht von klein auf bewertet und niedergemacht werden, entwickeln sich später zu starken Persönlichkeiten. (zym)