Eigentlich kennt man Sandra Lambeck als Michelle Schultz aus der RTL II Reality-Soap "Köln 50667", in der sie eine Männer verschlingende Frau verkörpert.

In ihrem Privatleben sieht das allerdings anders aus: Die ehemalige Soap-Darstellerin hat ein Video auf ihrem Instagram-Account gepostet und damit die große Liebesbombe platzen lassen.

Outing auf Instagram

Sandra Lambeck steht auf Frauen, hat eine Freundin namens Nella Ngingo. Sie offenbarte damit der gesamten Netzgemeinde ihre Liebe zu dem afrikanischen Model, die sie offenbar seit rund einem Jahr datet.

Eine kleine Sensation, zumindest für ihre 523.000 Follower. Zum Video-Outing schreibt sie an ihre Freundin gerichtet: "Worte können nicht beschreiben wie sehr ich dich liebe. Es war ein hartes Jahr mit Höhen und Tiefen, aber schau wie weit wir es gebracht haben."

Mobbing im Netz

Bereits Anfang Juni 2017 sprach die 24-Jährige ganz offen im "InTouch"-Interview über ihr mutiges Outing und wie manche Mitmenschen auf dieses Geständnis reagiert haben. Ein Instagram-User schrieb ihr plump: "Wenn ihr schon für die Homosexualität seid, dann seid ihr auch für Inzest. Gott ist gegen solchen sexuellen Verkehr."

Geschockte Reaktion

Für Sandra ist so ein Vorwurf der blanke Horror, wie sie im Interview erklärt: "Ich hätte nie gedacht, dass die Menschen so negativ auf meine Beziehung reagieren. Ich habe nur noch Bauchschmerzen, kann nicht mehr richtig essen und trinken. Ich bin einfach komplett überfordert und weiß nicht mehr weiter."

Larissa Kerner hat eine Art "Coming Out" in der Zeitung.

"Leben und leben lassen"

Aber Lambeck erntet für ihre Offenheit nicht nur Hass. "Man sieht die Liebe, die ihr zueinander spürt" oder "Ob hetero, homo oder bisexuell.. Solange dein Herz rein ist, ist es doch egal, welches Geschlecht man liebt. Leben und leben lassen", kommentieren einige Fans voller Mitgefühl das Video.

Ehrliche Worte auf Youtube

Auf ihrem Youtube-Kanal spricht die Wahl-Kölnerin gemeinsam mit ihrer Freundin Nella – die aus dem ostafrikanischen Staat Burundi stammt – über die Schwierigkeit, als Afrikaner*in ein Leben als homosexuelle Person zu führen. Außerdem erklärt sie, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben und sich von negativen Kommentaren nicht beeinflussen zu lassen – ein Rat, den sie sich jetzt vor allem selbst zu Herzen nehmen muss …  © top.de