Der US-Schaupielerin Roseanne Barr wurde ein rassistischer Tweet zum Verhängnis - sie verlor sogar ihren Job. Ihr Kollege Jerry Seinfeld hat kein Verständnis für ihre unpassende Äußerung, doch ganz so hart hätte er auch nicht durchgegriffen.

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Nachdem Roseanne Barr mit einem rassistischen Tweet für einen echten Skandal gesorgt hatte, zog der US-Sender ABC daraus seine Konsequenzen: Die "Roseanne"-Darstellerin wurde gefeuert und verlor ihre Rolle in der neu aufgelegten Sitcom.

Ihr Schauspielkollege Jerry Seinfeld, der Star in der gleichnamigen Sendung "Seinfeld" ist, kann das harte Durchgreifen des Senders allerdings nicht ganz nachvollziehen.

Jerry Seinfeld versteht Durchgreifen nicht

Im Gespräch mit "Entertainment Tonight" sagte der 64-Jährige: "Ich habe es nicht verstanden, warum es notwendig war, sie zu feuern. Warum solltest du jemanden umbringen, der Selbstmord begeht?"

Augenscheinlich ist Seinfeld der Meinung, dass sich Barr mit ihrer rassistischen Äußerung selbst ein Grab geschaufelt hat und sich die Sache in wenigen Wochen selbst erledigt hätte.

"Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand seine gesamte Karriere mit einem Knopfdruck zerstört", so Seinfeld weiter.

Hoffnung auf neue "Roseanne"

Was die Zukunft der Serie "Roseanne" betrifft: Seinfeld hofft, dass eine andere Komikerin den Part von Roseanne Barr übernehmen kann.

"Ich denke, sie sollten eine neue Roseanne nehmen. Sie brachten Dan Conner zurück, der war tot und nun brachten sie ihn zurück. Also, weshalb sollten wir keine andere Roseanne bekommen?"

In Hollywood gebe es schließlich genügend "lustige Frauen, die den Part übernehmen könnten", findet Seinfeld.

Für die erfolgreiche Sitcom, die in den 1990ern weltweit beliebt war, brauche man eine gute Portion Humor. Und Jerry Seinfeld falle es schwer, mit ansehen zu müssen, wenn eine Komödiantin ihren Job verliert.  © 1&1 Mail & Media / CF