Jaden Smith, der Sohn von Schauspieler Will Smith (47), ist genervt. Ja, sogar ein bisschen wütend. Wütend daraüber, dass Jungs und Mädchen nicht das tragen können, was sie wollen. Denn gerade Jungs, die es wagen, im Kleidchen das Klassenzimmer zu betreten, können im besten Fall damit rechnen ausgelacht, im schlimmsten Fall verprügelt zu werden. Dabei haben sie doch das Recht, Kleider, Röcke und Nagellack genauso schön zu finden, wie ihre Freundinnen.

Das finden jedenfalls Jaden und seine Freunde. Deshalb hat er eine Mission. Eine Gender-Fashion-Mission!

"Ich stecke die Schläge für meine Anhänger ein. Wenn in fünf Jahren ein Junge in einem Rock zur Schule geht, dann wird er nicht mehr dafür geschlagen und die anderen Kinder machen sich nicht über ihn lustig. Ich trage die Last, damit meine Kinder und die folgenden Generationen später einmal denken, dass gewisse Dinge normal sind, die früher nicht erwartet wurden", erklärte er jetzt dem "Nylon Magazine".

Irgendwie hat er ja Recht, der Jaden. Es sollte wirklich total wurscht sein. Vor 300 Jahren sind die Männer der Rokoko-Zeit auch in Rüschen-Blusen und High Heels rumgelaufen. Fand auch keiner komisch. (zym)