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Clint Eastwood: Schwimmlehrer, Cowboy, Oscar-Preisträger

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Schwimmlehrer, Schauspieler, Bürgermeister, Familienvater, Oscar-Preisträger und berühmtester Cowboy der Filmwelt: Clint Eastwood.

Hollywood-Star Clint Eastwood feiert am 31. Mai 2017 seinen 87. Geburtstag. Dass er viel mehr ist, als nur der Schauspieler mit dem skeptischen Blick, zeigt unsere Bildergalerie.
Bevor Clint Eastwood seine Filmkarriere startete, war er zwei Jahre bei der Army und arbeitete als Schwimmlehrer.
Nachdem er in vereinzelten Produktionen nur unbedeutende Nebenrollen erhielt, erlangte er durch die Westernserie "Cowboys" erste Popularität.
Schließlich eroberte er auch die Kinos. Mit seinen blauen Augen, mürrischem Blick und verdreckten Kleidern spielte er die Hauptrolle in "Für eine Hand voll Dollar" (1964) und wurde zum Gesicht des Italo-Western.
Die Schauspielerei alleine reichte ihm bald nicht mehr. 1971 gründete er seine eigene Produktionsfirma "Malpaso" und führte fortan auch selbst Regie. "Sadistico" war 1971 der erste von ihm inszenierte Film.
"Dirty Harry" ist wohl bis heute die bekannteste Rolle, die Clint Eastwood in seiner langen Karriere gespielt hat.
Im zarten Alter von 23 Jahren heiratete Eastwood seine Jugendliebe Maggie Johnson. Mit ihr bekam er seine ersten beiden Kinder, Kyle und Alison. Das Familienleben und die Filmkarriere standen sich offenbar im Weg - die Ehe mit Maggie Johnson wurde 1983 geschieden.
Auch die Liebe zu Dina Ruiz zerbrach. Die beiden ließen sich 2013 nach 17 Jahren Ehe und einer gemeinsamen Tochter scheiden.
Clint Eastwood hat insgesamt sieben Kindern von fünf verschiedenen Frauen.
Einige seiner Kinder traten in die Fußstapfen ihres berühmten Vaters. Scott Eastwood beispielsweise arbeitet als Schauspieler und Model.
Eastwood ist ein Multitalent. Als wäre das Filmbusiness nicht genug, macht er sich auch noch als Sänger ganz gut. Auf einigen Film-Soundtracks ist seine Stimme zu hören - so zum Beispiel "Gran Torino".
Clint Eastwood hat im Laufe seiner Karriere zahlreiche Preise gewonnen. Seine ersten beiden Oscars gewann er 1992 für die Beste Regie und den Besten Film mit "Erbarmungslos". 2005 prämierte ihn die Academy erneut. Diesmal für ...
... das Box-Drama "Million Dollar Baby". Hier wurden ihm die Gold-Jungs ebenfalls für die Beste Regie und den Besten Film verliehen. Hilary Swank räumte für ihre Darstellung auch noch einen Oscar ab, genauso wie ihr Kollege Morgan Freeman.
2015 erregte Eastwood Aufsehen mit seinem Film "American Sniper". Die einen feierten den Film als Geschichte über einen amerikanischen Helden. Die anderen kritisierten ihn als kriegsverherrlichend.
Neben all der Arbeit in Hollywood findet Eastwood auch noch Zeit für andere Dinge - er ist nämlich politisch aktiv. 1986 bis 1988 war er Bürgermeister im kalifornischen Carmel. Er gehört der Republikanischen Partei an, bezeichnet sich selbst aber als liberal. Eastwood sprach sich für den US-Präsidenten Donald Trump aus.
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