Für Karl Lagerfeld war sie lange ein Unding, heute ist sie bei den Designern wieder total angesagt. Guido Maria Kretschmer erklärt, warum die Jogginghose das Must-Have der Saison ist.

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Ja, man darf wieder offiziell und voller Würde seine Jogginghose in der Öffentlichkeit tragen. Sie ist sogar salonfähig geworden, wie Designer Guido Maria Kretschmer in einem aktuellen Interview mit der "Rheinischen Post" ein für alle Mal klarstellt.

Kein Wunder, hat doch der "Shopping Queen"-Moderator selbst seinen Hochzeitsgästen erlaubt, zum großen Fest im "Couch-Look" zu erscheinen.

"Jogginghosen kommen schon lange nicht mehr nur beim Sport zum Einsatz. Wenn man sie gut stylt, kann man sie in jeden Look einbauen. Die Hose muss natürlich gepflegt sein, nicht zu gammelig, nicht zu abgerockt."

Mit Jogginghosen kann man Menschen erreichen

Immer mehr Designer haben mittlerweile das Potential des ehemaligen Gammel-Outfits erkannt. Denn mit Jogginghosen kann man Menschen erreichen: "Sie ist ein Must-Have. Es gibt kaum noch einen Designer in keiner Liga mehr, der keine Jogginghose entworfen hat. Denn alle wissen, dass Menschen Jogginghosen lieben."

Selbst Lagerfeld musste sich geschlagen geben

Kretschmer fühlt sich, was die Jogginghosen-Frage angeht, ganz klar auf der Gewinnerseite. Er selbst kennt natürlich auch das berühmte Zitat von Karl Lagerfeld: "Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren."

Allerdings musste auch König Karl irgendwann einsehen, dass die Leute es eben auch gemütlich mögen. Kretschmer stellt deshalb im Interview leicht triumphierend fest: "Später hat er gemerkt, dass das nicht stimmt, und eine Kollektion mit Jogginghosen gemacht." (zym)


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