Nach dem schockierenden Mord an der ehemaligen „The Voice“-Kandidatin Christina Grimmie steht die Musikwelt weiterhin unter Schock. Am vergangenen Freitag (10. Juni) war die 22-Jährige während einer Autogrammstunde nach ihrem Konzert in Orlando, im US-Bundesstaat Florida, von einem Unbekannten erschossen worden. Der Täter – ein 27-jähriger, geistig verwirrter Fan – nahm sich im Anschluss selbst das Leben, sein Motiv bleibt weiterhin unklar.

Christina war mit vielen Künstlern aus der Musikbranche, wie Demi Lovato (23) und Selena Gomez (23), eng befreundet. Beide trauerten öffentlich um ihre Freundin. Auch Adam Levine äußerte sich in einem Statement: „Meine Frau Behati und ich sind am Boden zerstört. Unsere Herzen sind nach Christina Grimmies tragischem Tod gebrochen. Unsere Gedanken sind bei ihrer Familie. Christina war eines der natürlichen, begabten Talente, die es so selten gibt. Sie wurde uns viel zu früh genommen. Das ist ein weiterer sinnloser Akt extremer Gewalt. Ich bin fassungslos und irritiert, wie diese Dinge immer weiter geschehen in unserer Welt“, schrieb er am Samstag auf seiner Facebook-Seite.

2014 war die Sängerin in der US-Ausgabe von „The Voice“ einer von Levines Schützlingen gewesen. Gemeinsam schafften sie es in der sechsten Staffel der Casting-Show ins Finale und landeten schließlich auf dem dritten Platz. Wie sehr der „Maroon 5“-Frontmann von der Tragödie betroffen ist, zeigte sich jetzt: er will die Kosten für die Beerdigung der 22-Jährigen übernehmen.

„Ich habe heute Morgen herausgefunden, dass Adam Levine höchstpersönlich meine Mutter angerufen und ihr angeboten hat, die Kosten für die Beerdigung und ihren Flug zu übernehmen – ich bin einfach nur überwältigt“, schrieb Christinas Bruder Marcus am Montag (13. Juni) auf Facebook.

Er bedankte sich außerdem bei allen für die Liebe und Unterstützung, die seine Familie zur Zeit erfahre. In den vergangenen Tagen seien bereits Spenden in Höhe von 100.000 US-Dollar eingegangen. Brian Teefey, Christinas Manager, hatte einen Aufruf gestartet, um der Familie finanzielle Sorgen zu ersparen. (dj)