Im Falle Chris Brown jagt eine Negativ-Schlagzeile die nächste – doch die neueste ist sicherlich auch die ekligste, für die der Rapper je gesorgt hat. Der 27-jährige verbrachte die letzte Juni-Woche auf der spanischen Insel Ibiza. Er wurde dabei fotografiert, wie er mit "Quad Bikes" die Insel unsicher machte und sich mit sexy Bikini-Girls die Zeit am Pool vertrieb.

Das Motto lautete also wie immer: Party bis zum Umfallen. Nach einer Woche sollte eigentlich Schluss mit dem süßen Leben auf der Insel sein, denn Chris hatte seine Luxus-Villa nur für diesen Zeitraum gemietet. Doch der Musiker weigerte sich, das Haus zu verlassen und so blieb dem Vermieter nichts anderes übrig, als die Polizei zu rufen, damit sie den Sänger vor die Tür setzen.

Als die Beamten ankamen, konnten sie ihren Augen nicht trauen. Laut deren Aussage, waren die Wände mit Messern eingeritzt, ein Bett war über und über in Urin getränkt und überall war Erbrochenes verteilt. Der Vermieter will sich das natürlich nicht gefallen lassen und fordert Schadenersatz von Brown. Außerdem soll er die Miete von 26.000 US-Dollar noch nicht bezahlt haben. Der Spanier will nun insgesamt 60.000 US Dollar von dem 27-Jährigen.

Es sieht ganz so aus, als ob Chris die nächste Klage blüht. Innerhalb der letzten Wochen wurde er bereits von seinem ehemaligen Manager Mike "Mike G" Guirguis wegen schwerer Körperverletzung und von seinem Kollegen Suge Knight verklagt.

Der Rüpel-Rapper schafft es offensichtlich nicht, sich "normal" zu benehmen. Zuletzt wurde er dabei erwischt, wie er das Handy eines Fans durch die Gegend warf. Kurz zuvor wurde er von seiner Publizisten Nicola Perna fallen gelassen, nachdem er sie öffentlich beschimpft hatte. Bei so einem Verhalten muss man eben auch die Konsequenzen tragen. (rk)