Der Ärger um Chris Brown will einfach nicht abbrechen. Erst letzten Donnerstag (23. Juni) wurde er von seinem ehemaligen Manager Mike G verklagt, nachdem er diesen im Drogenrausch krankenhausreif geschlagen haben soll. Nun zerrt ihn sein Rap-Kollege Suge Knight vor Gericht.

Der 51-Jährige gibt Brown die Schuld daran, dass er im August 2014 angeschossen wurde. Das passierte nämlich auf einer von Chris‘ organisierten „Pre-VMAs Party“ in dem angesagten Nachtclub „1OAK“ in Los Angeles. Um 01.30 Uhr morgens fielen plötzlich Schüsse, woraufhin die Gäste in Panik gerieten.

Chris blieb in dieser Nacht unverletzt, doch der Mitbegründer des Plattenlabels „Death Row Records“ wurde in Bauch, Brust und den linken Unterarm getroffen. Er musste per Krankenwagen in eine nahe gelegene Klinik eingeliefert und notoperiert werden. Suge kam gerade so mit dem Leben davon, doch dieser Abend hätte auch anders für ihn ausgehen können.

Der Musiker, der gerade selbst wegen einer Mordanklage – er soll im Januar 2015 einen Mann mit seinem Truck totgefahren haben – im Gefängnis sitzt und auf seine Verhandlung wartet, klagt nun an, seit der Schießerei unter den gesundheitlichen Folgen seiner Verletzungen zu leiden.

Außerdem behauptet er, dass Chris ein bekanntes Gang-Mitglied und dafür bekannt sei, Partys mit gewalttätigen Zwischenfällen zu veranstalten. Er hätte die Schießerei verhindern können, wenn er mehr Sicherheits-Personal eingestellt hätte. Was er von Brown fordert, ist noch nicht bekannt. (rk)