Rüpel-Rapper Chris Brown wird seinem Ruf mal wieder gerecht. Am Donnerstag (23. Juni) wurde bekannt, dass der 27-Jährige so hart auf seinen langjährigen Manager Mike G eingeschlagen haben soll, dass dieser in die Notaufnahme eingeliefert werden musste.

Das Pikante daran: Mike wurde 2012 eingestellt, um das Image des Sängers zu verbessern, nachdem Brown seine damalige Freundin Rihanna verprügelt und dadurch einen weltweiten Skandal ausgelöst hatte. Zusätzlich sollte er dem „Loyal“-Interpreten helfen, seine Finanzen und seinen Drogenkonsum in den Griff zu bekommen.

Nun sorgt Mike G selbst für die nächste Negativ-Schlagzeile seines Schützlings. Der in der Musik-Branche hoch angesehene Manager behauptet nämlich, Chris habe ihn im vergangenen Monat während seiner Tour zu sich gerufen und ohne Vorwarnung mehrmals mit der Faust auf sein Gesicht und seinen Kopf eingeschlagen, woraufhin er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen, habe sich der Sänger hinterher mit den Schlägen gebrüstet, anstatt sich bei Mike zu entschuldigen. Angeblich habe er dem übrigen Tour-Personal damit demonstrieren wollen, was seinen Angestellten blüht, wenn sie sich daneben benehmen.

Wie unter anderem das US-Portal „TMZ“ berichtet, reichte Mike Klage gegen den 27-Jährigen ein und behauptet darin, dass Browns Ausraster durch dessen Drogenkonsum hervorgerufen wurde und dass er Angst vor dem Rapper und seiner Gang habe.

„Wir haben alles dafür getan, dass dieser Fall nicht publik wird, damit Chris Brown keinen erneuten Image-Schaden davonträgt“, erklärte Patty Glaser, die Rechtsanwältin von Mike G, in einem Statement gegenüber der Presse. „Leider hat Chris Brown aber wieder einmal bewiesen, dass er selbst sein größter Feind ist!“

Damit bezieht sie sich auf ein Video, das der 27-Jährige auf seiner Instagram-Seite hochlud, und in dem er behauptet, Mike habe ihm Geld gestohlen und wolle sich nun an ihm rächen, weil er ihn deswegen rausgeschmissen hätte. Chris ist sich – wie immer – keiner Schuld bewusst. Mit welchen Konsequenzen er nun zu rechnen hat, wird das Gericht klären. (rk)