Als Carrie Fisher Ende vergangenen Jahres an den Folgen eines Herzinfarktes starb, kam ihr Tod für die Welt vollkommen überraschend. Der "Star Wars"-Star selbst soll ihren ungefähren Todeszeitpunkt dagegen schon lange geahnt haben.

Das berichtete am Wochenende James Blunt (43) in einem Interview mit der Kulturbeilage der britischen "Sunday Times". Der Sänger war ein enger Freund von Carrie Fisher († 60) und hatte während der Aufnahmen seines 2004 erschienenen Albums "Back to Bedlam" im Haus der "Prinzessin Leia"-Darstellerin in Los Angeles gewohnt.

Schauderhafte Vorahnung

Bei dem Aufenthalt hatte er auch seinen Top-10-Hit "Goodbye My Lover" auf dem Klavier aufgenommen, das die Schauspielerin kurioserweise in ihrem Badezimmer stehen hatte.

Im Haus befand sich noch eine weitere Merkwürdigkeit. Blunt erinnert sich wie folgt: "Sie hatte eine Pappfigur von sich selbst als Prinzessin Leia vor meinem Zimmer. Auf ihrer Stirn stand ihr Geburtstag und der Tag ihres Todes."

An das exakte Datum kann sich der "You're Beautiful"-Sänger zwar nicht mehr genau erinnern. James Blunt ist sich aber sicher, dass es ein Datum rund um den Februar 2017 war – also etwa zwei Monate nach dem tatsächlichen Todeszeitpunkt. "Ich erinnere mich, dass ich damals dachte: 'Das ist viel zu früh."

Abschied per Twitter

Nach seinem Aufenthalt im Haus der Schauspielerin hielten die beiden engen Kontakt. Fisher, die er seine "amerikanische Mutter" nannte, wurde sogar die Patentante seines Sohnes.

Nach Fishers Tod war der Sänger einer der vielen Stars, die sich über die sozialen Medien von ihr verabschiedete. Blunt, der sonst für seine überaus witzigen Twitter-Kommentare bekannt ist, schrieb damals: "Süße Träume, mein Schatz. Ich werde dich vermissen. So sehr."

Besonders tragisch: Nur einen Tag nach Carrie Fisher, starb auch ihre Mutter Debbie Reynolds (†84). Die bekannte US-Schauspielerin hatte nach dem Tod ihrer Tochter einen Schlaganfall erlitten. (spy)  © top.de

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Amerikas Sweetheart: Debbie Reynolds gestorben