Bryan Cranston wird 65: Was ist aus den "Breaking Bad"-Stars geworden?

Fünf Staffeln lang haben Fans mit dem Chemielehrer Walter "Walt" White mitgefiebert, der nach seiner Krebsdiagnose den Weg in die Kriminalität einschlug. Schauspieler Bryan Cranston feiert am 7. März seinen 65. Geburtstag. Das machen er und die anderen Stars der Serie heute. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Bryan Cranston schlüpfte in "Breaking Bad" in die Rolle des Chemielehrers Walt. Nachdem er von seinem Krebsleiden erfährt, beschließt er, seine Behandlung sowie Geld für seine Familie mithilfe von Drogen zu finanzieren. Der Chemielehrer beginnt mit der Produktion von Meth. Ein gefährliches Spiel, denn er bekommt es mit Schwerkarätern der Drogenszene zu tun. Cranston wurde mit insgesamt sechs Emmys als Schauspieler und Produzent in "Breaking Bad" ausgezeichnet.
Nach 62 Episoden war mit der Serie Schluss, für die Cranston (hier mit Aaron Paul) von 2008 bis 2013 vor der Kamera stand. Doch "Breaking Bad" war damit noch nicht komplett abgeschlossen. 2019 folgte "El Camino: Ein 'Breaking Bad‘-Film".
Auch in anderen Produktionen war Cranston zu sehen, etwa in der Komödie "Why Him?" (2016) an der Seite von James Franco (r.). Zudem hatte er einige Gastauftritte in Serien, darunter "Modern Family" oder "Lass es, Larry!". Außerdem spielte er in zehn Folgen der Amazon-Serie "Sneaky Pete" mit.
2020 überzeugte Cranston im Disney-Film "Der einzig wahre Ivan", in dem er einen Zirkusdirektor spielt, der sich mit dem Affen Ivan angefreundet hat. In der Sky-Thrillerserie "Your Honor" schlüpfte der Schauspieler in die Rolle eines Richters. 2020 war für den 65-Jährigen allerdings auch ein schwieriges Jahr: Cranston erkrankte am Coronavirus. In der "The Ellen DeGeneres Show" erzählte er danach, dass sein Geschmacks- und Geruchssinn nie vollständig zurückgekehrt seien.
Sie spielte die Frau von Walt White, Skyler White. Anna Gunn verkörperte die Frau, mit der Walt zwei gemeinsame Kinder hat. Sie arbeitet als Buchhalterin und hilft ihrem Mann später bei seinen kriminellen Machenschaften. Anna Gunn war unzählige Male für ihre Leistung in "Breaking Bad" nominiert – etwa bei den Emmys oder Critics' Choice Television Awards. Zwei Preise heimste sie schließlich ein: 2013 und 2014 wurde sie mit einem Emmy als beste "Outstanding Supporting Actress in a Drama" ausgezeichnet.
Die 52-Jährige war einem breiten Publikum schon vor "Breaking Bad" bekannt. Unter anderem spielte sie ADA Jean Ward in "Practice – Die Anwälte" oder Martha Bullock in "Deadwood". Nach Ende der Dreharbeiten der Erfolgsserie übernahm sie kleine Gastrollen in verschiedenen Serien, etwa in "Criminal Minds", "Law & Order" oder "Lie to Me".
2016 spielte Gunn im US-Spielfilm von Clint Eastwood, "Sally". Neben Hollywood-Star Tom Hanks in der Hauptrolle als Sally konnte Gunn in einer Nebenrolle als Dr. Elizabeth Davis überzeugen. 2017 war sie in zehn Episoden von "Shades of Blue" zu sehen und im Jahr darauf in der Komödie "Being Frank" (Bild).
Vom ehemaligen Schüler zum Partner des Chemielehrers: Jesse Bruce Pinkman hilft Walt bei dessen Drogengeschäften. Doch die Zusammenarbeit der beiden steht unter keinem guten Stern. Die Beziehung wird immer wieder auf die Probe gestellt, ob die beiden einander vertrauen können? In der Rolle des Jesse steckte Aaron Paul, der dank dieser drei Emmy-Awards als Bester Nebendarsteller einer Dramaserie mit nach Hause nehmen konnte.
Wie die Geschichte von Jesse nach dem Serienende von "Breaking Bad" weitergeht, erfahren Fans im Film "El Camino", in dem Aaron Paul die Hauptrolle spielte. Darin ging es um seine Flucht vor der Polizei.
Nach seiner Rolle als Drogenproduzent blieb Aaron Paul der kriminellen Schiene treu. Ab der dritten Staffel spielte er in der Sci-Fi-Serie "Westworld" einen Bankräuber, der seine kranke Mutter versorgt (Bild). Zuvor war er in der US-Fernsehserie "The Path" zu sehen. In drei Staffeln schlüpfte der 41-Jährige in die Rolle des Eddie Lane, einem Mitglied einer religiösen Bewegung.
Schon vor "Breaking Bad" war Dean Norris in zahlreichen Serien und Filmen zu sehen. Seit Beginn der 80er Jahre machte der US-Amerikaner, der einen Abschluss von der Harvard University vorweisen kann, von sich Reden. Einem breiten Publikum wurde der heute 57-Jährige aber als hartnäckiger DEA-Ermittler Hank Schrader in "Breaking Bad" bekannt, dem Schwager von Chemielehrer und Drogenhersteller Walt.
Mit den anderen "Breaking Bad"-Stars versteht sich Norris (3.v.l.) auch nach den Dreharbeiten blendend. Im Interview mit "Bild" erzählte er über Bryan Cranston: "Wir treffen uns ab und an zum Abendessen. Ich sehe ihn und die Anderen auch bei Award-Verleihungen oder auf Partys." Im Jahr 2018 feierte Norris mit seinen Kollegen das zehnjährige Jubiläum der Serie. Dazu kamen sie für ein Shooting und Interview mit der Zeitschrift "Entertainment Weekly" zusammen.
Weitere Bekanntheit erlangte Norris durch die Mystery-Serie "Under The Dome", die 2013 einen fulminanten Start hinlegte (Bild). In der Serien-Adaption des Stephen-King-Romans "Die Arena" spielte der "Breaking Bad"-Star einen Bewohner der Kleinstadt Chester's Mill. Über den Ort hatte sich eines Tages eine durchsichtige Kuppel gelegt. Nach der dritten Staffel wurde die Serie abgesetzt.
Betsy Brandt verkörperte in "Breaking Bad" die Ehefrau von Hank, Marie Schrader, und Skyler Whites Schwester. Sie jobbte in einer Arztpraxis und war vor allem dafür bekannt, anderen gerne Ratschläge zu geben. Ihr Markenzeichen: lilafarbene Kleidung.
Auch Brandt studierte an der renommierten Harvard University. Als Schauspielerin versuchte sie sich zunächst am Theater, anschließend war sie in einigen US-Serien zu sehen, unter anderem "Für alle Fälle Amy", "Without a Trace – Spurlos verschwunden" und "Boston Legal". Ihre Rolle in "Breaking Bad" ist jedoch ihre bekannteste. Nach Ende der Kultserie folgten einzelne Gastrollen, …
… bis sie ab 2015 eine weitere Top-Rolle an Land zog. Bis 2019 spielte Brandt in der Sitcom "Life in Pieces". In allen vier Staffeln war sie mit dabei und hatte die Rolle der Heather Hughes inne. Nach Absetzung der Sitcom hatte sie eine Nebenrolle im Horrorfilm "Run Sweetheart Run" (2020).
RJ Mitte spielte den Sohn von Walter und Skyler, der nicht Walter Jr., so sein richtiger Name, genannt werden möchte, sondern Flynn. Bei Streits zwischen seinen Eltern ist er sich meist unsicher, auf wessen Seite er steht. Letztendlich ergreift er jedoch Partei für seine Mutter.
RJ Mitte leidet an einer leichten Form von infantiler Zerebralparese, weshalb auch die Serienfigur an dieser Krankheit leidet. In "Breaking Bad" hat die Figur Walter Jr. Schwierigkeiten zu sprechen und benötigt Krücken – was bei Mitte selbst jedoch nicht der Fall ist. Mitte setzt sich aktiv für die Inklusion von Künstlern mit Behinderung ein und ist Sprecher der Kampagne "Inclusion in the Arts and Media of Performers With Disabilities".
Zuvor hatte RJ Mitte kleinere Statistenrollen, etwa in der Disney-Serie "Hannah Montana". Der große Durchbruch nach "Breaking Bad" blieb jedoch bislang aus. Er war in einzelnen Episoden verschiedener Fernsehserien zu sehen.
Giancarlo Esposito stieß ab Staffel drei zum "Breaking Bad"-Cast und spielte Gustavo "Gus" Fring, den Kopf des einflussreichsten Methamphetamin-Kartells im Südwesten der USA. Diese Rolle hatte er auch seit der dritten Staffel des Spin-offs "Better Call Saul" inne. Seit 2019 spielt er in der Star-Wars-Serie "The Mandalorian" Moff Gideon. Mittlerweile ist er auch als Regisseur tätig.