Birgit Schrowange
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Birgit Schrowange kam am 7. April 1958 im nordrhein-westfälischen Nehden zur Welt.
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Nach ihrem Realschulabschluss ließ sie sich zur Rechtsanwalts- und Notargehilfin ausbilden.
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Ihre journalistische Karriere startete sie 1978 als Redaktionsassistentin beim Westdeutschen Rundfunk. Nebenbei nahm sie Schauspielunterricht.
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1981 stand Birgit Schrowange das erste Mal als Moderatorin vor der Kamera. Sie präsentierte das "WDR Schulfernsehprogramm".
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Nach fünf Jahren beim WDR wechselte Schrowange 1983 zum ZDF. Dort war sie als Programm-Managerin tätig und führte wöchentlich durch die Talkshow "Wiedersehen macht Freude".
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1984 moderierte sie die "Aktuelle Stunde" im WDR. Über ihre Anfänge sagte sie im Interview mit dem RND: "Als ich 1982 anfing, war das eine reine Männerwelt. Die Chefs waren Männer, die Nachrichten moderierten Männer, es gab kaum toughe Journalistinnen."
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1994 verließ Schrowange das ZDF, um im Südwestfunk "Die deutsche Schlagerparade" zu präsentieren. Im Oktober desselben Jahres unterzeichnete sie einen Vertrag mit RTL.
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Zwischen 1994 und 2019 moderierte sie das RTL-Magazin "Extra" und wurde zu dessen Aushängeschild.
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Von 1995 bis 2004 präsentierte Schrowange das Lifestyle-Format "Life! - Die Lust zu leben". Weil sie mehr Zeit für ihre Familie wollte, bekam sie ab 2003 Verstärkung in der Moderatorinnen-Riege. Unter den Neuen befand sich auch Frauke Ludowig.
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Apropos Familie: Birgit Schrowange war acht Jahre mit ihrem elf Jahre jüngeren Kollegen Markus Lanz liiert. Die beiden haben einen gemeinsamen Sohn, der im September 2000 zur Welt kam.
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Skandalfrei blieb Schrowanges Zeit bei "Extra" nicht: 2000 sorgte sie mit einer Bemerkung über Menschen mit Beeinträchtigung für Aufsehen. "Es gibt Menschen, die sind so hässlich, dass sie froh sein können, sich selber nie auf der Straße zu begegnen", sagte sie vor laufender Kamera.
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Eine unbekanntere Leidenschaft von Schrowange ist der Schlager. 2012 stand sie bei Andrea Bergs "Die 20 Jahre Show" auf der Bühne. 2014 war sie bei Florian Silbereisens "Das große Fest der Besten" und "20 Jahre Feste" zu sehen und stand im Tonstudio.
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Das Resultat, eine drei Titel umfassende Schlager-CD lag ihrem 2014 erschienenen Buch "Es darf gern ein bisschen mehr sein – aus meinem Leben" bei.
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Auch als Schauspielerin versuchte sich Schrowange. So war sie unter anderem mehrmals in der Krimiserie "Ein Fall für zwei" zu sehen.
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2017 erzeugte Schrowange massenweise Schlagzeilen, indem sie im Fernsehen ihre grauen Haare zeigte. In den (sozialen) Medien applaudierte man der Moderatorin. Der Tenor: Endlich ein Zeichen gegen den Jugendwahn!
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Schrowanges Erklärung war etwas simpler: Sie sei es leid gewesen, sich alle drei Wochen den Ansatz färben zu müssen - was sie bereits seit 20 Jahren tue, wie sie in der RTL-Show "This Time Next Year" verriet. "Jetzt wollte ich einfach mal gucken, wie sehe ich überhaupt aus? Und ich wollte allen zeigen: Guckt! Graue Haare können auch bei Frauen attraktiv sein."
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Im September 2019 kündigte Schrowange an, nach vier Jahrzehnten im Business eine Pause einzulegen. Sie wolle sich mehr auf ihr Privatleben konzentrieren, sagte sie damals in einem Statement.
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Damit war wohl auch ihr Freund gemeint: 2017 hatte Schrowange auf einer Ostsee-Kreuzfahrt den Schweizer Geschäftsmann Frank Spothelfer kennengelernt. 2023 wollen die beiden heiraten, wie sie "Bunte" verriet.
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Bei ihren Büchern hat Schrowange mittlerweile nachgelegt: 2020 kam ihre Biografie "Birgit Ungeschminkt" heraus.
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2022 startete Schrowange ihr Comeback – nicht mehr bei RTL, sondern nun auf Sat.1. Ihre beiden Shows "Birgits starke Frauen" und "Wir werden mehr" konnten die Zuschauer und Zuschauerinnen allerdings nicht überzeugen.
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Zu dem Rückschlag hat die sonst so quotenverwöhnte Moderatorin eine gesunde Einstellung. "Das größte Risiko ist doch, wenn man nie ein Risiko eingeht. Was soll's? Ich bin 64, ich muss keinem mehr was beweisen, schon gar nicht mir selbst", sagte sie "Bunte".