- Es gibt Rückendeckung für Louis Klamroth.
- Der "Hart aber fair"-Moderator war in die Kritik geraten, als seine Beziehung zu Klimaaktivistin Luisa Neubauer bekannt wurde.
- Nun sagt WDR-Chef Tom Buhrow: Es interessiere ihn nicht, mit wem die Protagonisten des WDR-Programms "Tisch und Bett teilen".
WDR-Intendant
Buhrow sagte, ihn interessiere nur, ob jemand zwischen seinen privaten Überzeugungen und der Pflicht zur unabhängigen Berichterstattung unterscheiden könne. Wenn er sich die Sendung anschaue, die Klamroth am Montagabend zum Thema Klimakrise moderiert habe, stelle er fest, dass er diesem professionellen Anspruch voll gerecht geworden sei.
Klamroths Beziehung zu Neubauer wurde im Dezember öffentlich
Fernsehdirektor Jörg Schönenborn führte aus, bei der Suche nach einem Nachfolger für den langjährigen "Hart aber fair"-Moderator Frank Plasberg habe es im Frühjahr und Frühsommer vergangenen Jahres einen intensiven Auswahlprozess gegeben. Mitte August habe der WDR dann die Entscheidung für Klamroth bekannt gegeben. Ende August sei Klamroth auf den WDR zugekommen und habe ihn über seine Beziehung zu
Aus Gründen der Transparenz sei es Klamroth selbst wichtig gewesen, seine bis zu dieser Zeit nicht bekannte Beziehung selbst öffentlich zu machen. "In der Abwägung haben wir uns für den erfolgreichsten Moderator seiner Generation entschieden", sagte Schönenborn.
Klamroths Beziehung wurde Mitte Dezember 2022 öffentlich. Seitdem gab es Kritik, dass Klamroth die Beziehung früher hätte offenlegen müssen. So sagte eine ARD-Sprecherin erst Mitte Januar 2023, dass Klamroth vor der Übernahme des Polittalks von Frank Plasberg der ARD nichts über seine Beziehung zur Klimaaktivistin Luisa Neubauer erzählt habe: "Das Privatleben von Herrn Klamroth war in den Gesprächen zwischen dem WDR und ihm vor Bekanntgabe der Zusammenarbeit kein Thema." (dpa/mgb)