Bayerischer Filmpreis: Die schlimmsten Outfits der vergangenen Jahre

Auch in diesem Jahr trifft sich wieder das Who's who der deutschen Filmbranche bei der Gala zum Bayerischen Filmpreis 2019. Für den roten Teppich brezeln sich die Stars alljährlich richtig auf - und greifen das ein oder andere Mal mit ihrem Outfit daneben. © spot on news

Katja Eichinger erschien 2018 bei der Verleihung im Prinzrengententheater in München in einem Samtkleid. Das grelle Blau des über und über mit Raffungen versehenen Kleides lieferte einen unschönen Kontrast zu der hellen Haut und den hellen Haaren der Autorin.
Mit Farbe hat auch Veronika von Quast 2015 zumindest nicht gespart. Die Schauspielerin erschien in einem orangefarbenen Zweiteiler, kombinierte dazu noch eine Jacke und einen Fascinator in einer helleren Variante der Farbe. So weit, so gut. Doch zu dem grellen Outfit kam dann noch eine weitere Farbe ins Spiel - durch einen Plüschschal in Pink. Ingesamt eine ungute Farbexplosion.
Ebenfalls mit weit geöffnetem Mantel präsentierte Ingrid van Bergen ihr Outfit 2015 stolz den Fotografen. Den hätte sie allerdings auch getrost geschlossen tragen können. Darunter verbarg sich nämlich ein fragwürdiges Kostüm mit Rock in Flieder. Besonders die glänzende Optik des Stoffes nahm dem Ouftit die Eleganz.
2009 tat sich Christine Neubauer mit diesem Kleid keinen Gefallen. Die dreiviertellange Robe schmiegte sich unvorteilhaft an den Körper der Schauspielerin. Die Farbe und der Stoff ließen das Kleid trivial wirken. Mit einem weißen Bolero, roten Pumps und einer roten Clutch zeigte die Schauspielerin noch dazu wenig Stilgefühl.
Bei dem Outfit von Irina Wanka fragten sich einige Anwesende des Filmpreises 2016 sicherlich, ob die Schauspielerin eine vergangene Zeit wiederaufleben lassen wollte. Weiße Handschuhe, eine kleine Glitzertasche und eine Art Scherpe in Rot, die sie über ihr Kleid trug, verwandelten Wanka in eine herrschaftliche, aber unmoderne Dame.
Der Bayerische Filmpreis ist ein Gala-Abend, der normalerweise in Smoking und elegantem Abendkleid besucht wird. Für den Anlass völlig unpassend zeigte sich Davorka Tovilo 2010. In dem goldfarbenen Kleid, dessen Ausschnitt dem Ex-Nackt-Model fast bis zum Bauchnabel reichte, zeigte sie (zu) viel nackte Haut. Der funkelnde Schal um die Hüfte konnte dem Outfit leider auch nicht mehr den nötigen Glamour verleihen.
Ilse Aigner (CSU) kam 2015 als damalige bayerische Wirtschaftsministerin zur Verleihung des 36. Bayerischen Filmpreises. Mit ihrer Robe konnte sie jedoch wenig glänzen. Der biedere Schnitt und die Raffung an der Hüfte ließen einen unvorteilhaften Look entstehen.
2016 lag dann nicht Ilse Aigner, sondern ihr Partner auf dem roten Teppich daneben: Schauspieler Bruno Ganz erschien neben der fein herausgeputzten CSU-Politikerin in einem für den Anlass unpassenden weiten Mantel und überdimensionalem Schal in Braun.
Nicht nur Bruno Ganz tanzte auf Seiten des männlichen Geschlechts in den vergangenen Jahren aus der Reihe: Auch Hans Sigl leistete sich 2013 einen Ausrutscher - auch wenn er sich dem Anlass entsprechend in einen Anzug warf. Doch die Farbe und die Knitteroptik des Smokings zeugten von wenig Eleganz. Das konnte auch Ehefrau Susanne nicht weglächeln.
2008 wurde Katharina Wackernagel mit dem Filmpreis ausgezeichnet. Doch ihr Outfit war nicht gerade preisverdächtig. Die von einem Cancan-Kostüm inspirierte Robe mit transparenten Elementen an der Seite kombinierte die Schauspielerin mit langen Handschuhen und Glitzertasche. Alles in allem zu viel des Guten.
Das Outfit, für das sich Cornelia Corba 2010 entschieden hatte, hinterließ viele fragende Gesichter. Die Schauspielerin trug über eine Pullover-Rock-Kombination eine graue Pelzjacke samt Pashmina. Ein Stil- und Stoffmix, der wenig Stilsicherheit bewies.
Auch 2013 griff sie noch einmal daneben. In dem schwarzen Kleid mit lilafarbener Schürze und Feder-Elementen erinnerte die Schauspielerin eher an ein Saloon Girl, als an eine elegante Gala-Besucherin.