Sie wurde für ihre markante Stimme geliebt und gefeiert: Amy Winehouse, die heute vor zwei Jahren an einer Alkoholvergiftung starb, hinterließ eine große Lücke in der internationalen Musikszene. Die Soul-Sängerin wird anlässlich ihres zweiten Todestags unter anderem mit einer Ausstellung und einer TV-Dokumentation geehrt.

Das Jewish Museum im Londoner Stadtteil Camden zeigt derzeit eine Sonderausstellung rund um das Leben der Musikerin. Um einen privaten Einblick in ihr Leben gewähren zu können, arbeitete der Bruder von Amy Winehouse an der Ausstellung mit. So gelang es beispielsweise, einen Koffer aus ihrem privaten Besitz zu organisieren, der gefüllt ist mit Fotos von Freunden und Verwandten der Sängerin. Auch Amys Plattensammlung ist in der Ausstellung zu sehen, die noch bis 15. September läuft.

Auch das deutsche Fernsehen gedenkt der großartigen Sängerin: Das Erste produzierte eine Dokumentation über das bewegte und skandalreiche Leben der Musikerin. Zwar wurde der Film bereits ausgestrahlt, steht aber in der Mediathek des Senders weiterhin zur Verfügung.

Schon zu Lebzeiten galt Amy Winehouse als Legende. Ihren wohl größten Erfolg feierte sie mit ihrem Debütalbum "Back to Black" im Jahr 2006. Im Alter von nur 27 Jahren starb sie an einer Alkoholvergiftung. Damit gehört Amy Winehouse neben Kurt Cobain, Jim Morrison oder Jimi Hendrix zum Club 27 - jener Gruppe von Rockstars, die wegen ihres exzessiven Lebensstil ihren 28. Geburtstag nicht mehr erleben durften. (frei)