Ashton Kutcher und Mila Kunis haben sich in der "Today Show" als echte Medienprofis bewiesen. Star-Kolumnist Christian Schommers schreibt eine Mail an die beiden Stars.

Eine Kolumne
von Christian Schommers

Liebe Mila, lieber Ashton,

Kriege überall, Krisen weltumspannend, fiese Trennungen in der Hollywood-Oberliga – und dann kommt ihr beiden und alles wird leicht und süß wie aufgeschlagene Sahne, wird wieder so, wie man sich das Leben mal vorgestellt hat: verspielt, unschuldig, voller Liebe, Zärtlichkeit und Humor.

In einer Talkshow verrät Ashton Kutcher versehentlich das Geschlecht seines zweiten Kindes.

Euer Thema zurzeit: die zweite Niederkunft von Dir, schöne Mila Kunis, das Geschlecht des ungeborenen Babys, sein Geburtsdatum und der voraussichtliche Name. Während die Promo-Tour für Deinen neuen Film "Bad Moms" erledigt ist, Mila, drehst Du, lieber Christopher Ashton Kutcher, Deine TV-Runden und kommst dabei ins Plaudern. So geschehen in der "Today Show" mit Moderatorin Savannah Guthrie, der Du erklärt hast, dass Euer Töchterchen Wyatt Isabelle immer auf Mamas Bauch zeigt und 'kleiner Baby-Bruder' sagt. "Und dann zeigt sie auf meinen Bauch und sagt 'Bier'." War das wirklich ein 'Ooops, da hab ich mich aber vergaloppiert!' oder hat da nur der ausgefuchste Medienprofi auf der Klaviatur die schöne Melodie "Wir haben uns alle so lieb und das Leben ist schön" gespielt?

Exklusiver Clip aus "Bad Moms" mit Mila Kunis und Christina Applegate.

Ooops ...

Die Vermutung liegt nahe, denn der zweite 'Fauxpas' ließ nicht lange auf sich warten. In der Sendung von Kelly Ripa ("Live with Kelly") bist Du in die nächste Falle gestolpert (oder hast uns das zumindest glauben lassen). Diesmal ging es um den Namen für den ungeborenen, sehnsüchtig erwarteten Filius. Zuerst hast Du die Frage von Kelly nach dem Namen so pariert: "Oh ja, wir haben einen ausgewählt. Es ist ein geheimer Name. Man will nicht von jedem die Meinung dazu hören". Dann hast Du, ein Profi mit einer Agenda von über 20 Filmen und allein 84 Folgen von "Two And A Half Men", der Moderatorin den Namen ins Ohr geflüstert. "Das winzige, aber äußerst wichtige Detail, welches Ashton dabei vergessen hatte, war, dass sein Mikro noch eingeschaltet war. Oops!" ("OK").

Und auch hier – nach dem inszenierten Ooops – wieder der humoristische Schwenk. Zuerst sagt Dir der Produzent, dass man Dein Mikro stumm geschaltet hat. Du bist erleichtert! Dann kommt der Cliffhanger: "Ich dachte, es wäre vorbei! Ich wäre ermordet worden. Die Ehefrau hätte mich ausgeschaltet!" Dann folgen die Lacher.

Also, Ihr Lieben, für mich sieht das aus, wie: Lass uns doch mal ein bisschen mit den Medien spielen ... Nichts dagegen! Es macht Spaß, wo immer Ihr im Doppelpack oder allein auftaucht. Und das Leben wird so, wie man es sich immer vorgestellt hat: verspielt, leicht und nur mit Humor wirklich zu ertragen.  © top.de