ABBA, ZZ Top & Co. – mega-erfolgreiche Bands und Musiker

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Was haben ABBAs "Dancing Queen" und Led Zeppelins "Whole Lotta Love" gemeinsam? Richtig, sie haben Musikgeschichte geschrieben. In dieser Galerie versammeln wir Music-Acts der Superlative, Rock und Pop, von AC/DC über Elvis Presley bis zu den Rolling Stones.

Ein Bild aus dem Februar 1974, von links: Benny Andersson, Anni-Frid Lyngstad, Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus – der Bandname ABBA setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zusammen. Beim Grand Prix d'Eurovision de la Chanson in Brighton (England) gewann die schwedische Band mit ihrem Song "Waterloo". Heute kann das Quartett auf einen gigantischen Erfolg zurückblicken; insgesamt hat es rund 380 Millionen Tonträger verkauft. Auch privat waren ABBA eng verbunden: Agnetha und Björn waren ebenso ein Liebespaar wie Anni-Frid und Benny. Doch ihre Beziehungen gingen Anfang der 80er in die Brüche, auch die Band trennte sich 1982. Nach 35 Jahren dürfen sich Fans jetzt auf ein ABBA-Comeback freuen: Laut Björn Ulvaeus soll es im Herbst 2019 so weit sein.
Ein Foto aus den frühen 80er Jahren (von links nach rechts): Cliff Williams (Bass), Malcolm Young (Gitarre), Brian Johnson (Vocals), Angus Young (Gitarre), Phil Rudd (Schlagzeug) - besser bekannt als AC/DC. Auf dem Album "Highway to Hell" war noch Sänger Bon Scott zu hören. Doch er starb 1980 tragischerweise an den Folgen einer Alkoholvergiftung. 1990 veröffentlichte die Band ihr Album "The Razors Edge", die Single "Thunderstruck" war ein großer Erfolg. Nachdem Brian im Jahr 2015 eine Tour abbrechen musste, weil die Auftritte massiv sein Gehör gefährdeten, verließ auch Cliff die Gruppe. Heute ist Angus das einzige verbliebende Gründungsmitglied. Zuvor hatten AC/DC mit Axl Rose (Guns N'Roses) als Sänger einige Konzerte abgeliefert.
Hier ist Elton John bei seiner Rede bei den NME Awards 1978 zu sehen. Hits hat er zur Genüge geschrieben – wie wäre es mit "Rocket Man", "Crocodile Rock (beide 1972) oder "Circle of Life" (1994)? Eine seiner größten Melodien wird allerdings mit einem traurigen Anlass in Erinnerung bleiben: Ursprünglich hatte er seine Ballade "Candle in the Wind" bereits 1973 veröffentlicht, damals eine Hommage an Marilyn Monroe. Doch nach dem Unfalltod von Lady Diana dichtete Eltons Text-Autor Bernie Taupin den Song um. Seine Zeilen ehrten nun Diana und der Popstar spielte das Stück auf der Trauerfeier der Prinzessin. Die neue Version kam als Single auf den Markt und verkaufte sich laut des "Guinness Buch der Rekorde" insgesamt über 33 Millionen Mal. Alle Einnahmen ließ Elton dem "Diana, Princess of Wales Memorial Fund" zukommen.
Hier posieren Paul McCartney, Ringo Starr, John Lennon und George Harrison im Jahr 1967 für die Kameras. Alles hatte mit ihrer Debüt-Single "Love Me Do" (1962) begonnen, es folgte ein Jahr später das Album "Please Please Me", das sich in den britischen Albumcharts auf Rang 1 platzierte. Die Beatles lösten im "Swinging London" der 60er-Jahre eine bis dahin nicht gekannte Pop-Hysterie aus und begaben sich später mit ihrem Album "Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band" (1967) auch auf psychedelische Pfade. Die Band zerbrach 1970, insbesondere Paul McCartney ("Yesterday") und John Lennon ("Imagine") starten erfolgreich ihre Solokarrieren. Doch Johns Leben fand ein jähes, tragisches Ende: 1980 wurde er von einem psychisch-verwirrten Attentäter erschossen.
Die Rolling Stones im Jahr 1973, von links: Charlie Watts, Mick Taylor, Mick Jagger, Keith Richards und Bill Wyman. Zu Gründungsbesetzung 1962 gehörte auch der Gitarrist Brian Jones, der den Sound der Stones maßgeblich prägte. Er ertrank 1969 im Alter von nur 27 Jahren. Die Bedeutung dieser Band passt in keine Bildunterschrift. Nur so viel: Immer wieder kriselte es zwischen Sänger Mick und Gitarrist Keith, insbesondere in den 80er-Jahren. Doch die Stones begeistern bekanntlich noch heute ihre Fans: Sänger Mick und Gitarrist Keith sind mit Charlie und Ron Wood (seit 1975 in der Band) noch heute auf Tour. Ende 2016 veröffentlichten sie zudem ihr 23. (!) Studio-Album "Blue & Lonesome". Dabei handelt es sich um ein Cover-Album, auf dem sie Blues-Klassiker neu interpretieren.
Michael Jackson, hier bei einem Auftritt im September 1988 in Liverpool: "Thriller" (1982) und "Bad" (1987) haben ihn zum Weltstar gemacht. Sein unglaublicher Aufstieg zum "King of Pop" begann mit den Jackson Five, dort sang der damals siebenjährige Michael mit seinen Brüdern in der vom Vater 1971 gegründeten Band. Schon ein Jahr später veröffentlichte er sein erstes Soloalbum "Got to Be There", der Durchbruch dann mit "Off The Wall" (1979) – das von Qunicy Jones produzierte Album konnte sich auf Platz 3 der amerikanischen Charts platzieren. Der Rest ist Popgeschichte. Das "Guinness-Buch der Rekorde" bezeichnete ihn 2006 als erfolgreichsten Entertainer aller Zeiten. "Jacko" starb am 25. Juni 2009 an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol.
Ab in die Tiefen des Bild-Archivs – haben Sie Madonna gleich auf den ersten Blick erkannt? Hier posiert die "Queen of Pop" ca. 1987 bei einem Foto-Shooting. Im selben Jahr absolvierte sie ihre "Who’s That Girl World Tour" und war bereits ein Superstar. Zwei Jahre zuvor hatte sie Hollywood-Star Sean Penn geheiratet (die Ehe hielt nur bis 1989). Kaum eine Künstlerin hat die Popkultur so geprägt wie sie. Heute setzt Madonna Louise Ciccone – wie die Sängerin bürgerlich heißt – weiterhin auch jenseits der Musik ihre ganz eigenen Akzente. Insbesondere auch, weil sie keine Berührungsängste mit den sozialen Medien hat – auf Instagram folgen ihr 13,7 Millionen Menschen (Stand: Mai 2019).
Um nur zwei ihrer ganz großen Hits zu nennen: "Whole Lotta Love" (1969) und "Stairway To Heaven" (1971). Die englische Rockband wurde von Sänger Robert Plant, Gitarrist Jimmy Page, Bassist John Paul Jones und Drummer John Bonham 1968 gegründet (auf dem Foto von links) und löste sich nach dem Tod von Bonham im Jahr 1980 auf. Er gilt als einer der stilprägensten Schlagzeuger aller Zeiten. So hat beispielsweise Dave Grohl (Foo Fighters, Nirvana) schon oft bekundet, welchen Einfluss John auf sein musikalisches Schaffen hatte. Led Zeppelin haben insgesamt geschätzte 300 Millionen Tonträger verkauft. 2007 gab es ein einziges Comeback-Konzert in London – am Schlagzeug saß Johns Sohn, Jason Bonham.
Die britische Rockband Queen, hier 1977 in Amsterdam. Von links: Bassist John Deacon, Schlagzeuger Roger Taylor, Gitarrist Brian May und Freddie Mercury. Ein Künstlername. Bürgerlich hieß der Sänger Farrokh Bulsara und wurde zu einem der wichtigsten Sänger der 70er- und 80er-Jahre. "We Are The Champions" und "We will Rock You" sind wohl die bekanntesten von vielen Hits der Band. Aber gerade das Gesamtwerk – an dem alle Bandmitglieder als Songwriter mitwirkten - ist beeindruckend. Freddie starb 1991 im Alter von 45 Jahren an Aids. Nach seinem Tod fanden sich Queen mit wechselnden Sängern immer wieder für unterschiedliche Projekte zusammen.
Ein Foto von 1995: Pop-Diva Mariah Carey. Fünf Jahre später wurde die Sängerin mit dem "Millennium Award" ausgezeichnet – für die meisten Tonträger-Verkäufe in den 90er-Jahren. Geschätzt sind es heute über 200 Millionen. Aber der Reihe nach – obwohl, eigentlich ging es gleich richtig los: Bereits ihr selbstbetiteltes Debütalbum machte sie 1990 berühmt und schon 1992 gab Mariah ein Konzert für die legendäre Sendereihe "MTV Unplugged". Als Vorbilder nannte Mariah einst Soul-Sängerinnen wie Gladys Knight und Aretha Franklin. Charakteristisch für Carey ist ihr Stimmumfang, der fünf Oktaven umfasst und heute noch erfolgreich ist: 2014 erschien ihr Album "Me. I Am Mariah… The Elusive Chanteuse" – ein Nummer-Eins-Hit in Deutschland.
Es war ein Film, der Sängerin Whitney Houston weltweit zum Superstar machte: An ihrer Rolle in "Bodyguard" – in der sie von Kevin Costner beschützt wurde – und ihrem Song "I Will Always Love You" aus dem dazugehörigen Soundtrack, kam im Jahr 1992 kaum jemand vorbei. Zuvor hatte sie bereits einige Hits gelandet. So konnte sich 1987 ihre Single "I Wanna Dance with Somebody (Who Loves Me)" unter anderem in Deutschland an der Spitze der Charts platzieren. Im neuen Jahrtausend hatte Whitney zunehmend mit Drogenproblemen zu kämpfen. Auch die Ehe zu Popstar Bobby Brown wurde 2007 geschieden. Zwei Jahre später erschien ihr letztes Album "I Look to You" und chartete in den USA auf dem 1. Platz. Whitney Houston wurde nur 48 Jahre alt: Am 11. Februar 2012 wurde die Sängerin tot in ihrer Badewanne aufgefunden.
1954 nimmt der damals als Lastwagenfahrer arbeitende Elvis im legendären Tonstudio von Sam C. Philips einen Song für seine Mutter auf. Seine durch das Singen von Gospel- und Countrymusik geprägte Stimme macht den Titel "That´s alright (Mama)" über Nacht zum Hit – zunächst in Amerika, doch schon bald erobert Elvis auch den Rest der Welt. Mit über einer Milliarde verkaufter Tonträger gilt er bis heute als der erfolgreichste Musiker aller Zeiten und als Begründer des modernen Rock ’n‘ Roll. Am 16. August 1977 wurde Elvis Presley tot im Badezimmer seiner Villa Graceland in Memphis aufgefunden. Auf dem Anwesen wurde der "King" auch begraben.
Dieses Bild wurde vermutlich 1966 oder 1967 aufgenommen, von links: Richard "Rick" Wright, Syd Barrett, Roger Waters und Nicholas "Nick" Mason. Sie zusammen bildeten eine der bedeutendsten Bands der Rockgeschichte – Pink Floyd. Typisch für sie war ihr sphärischer Sound. Barrett verließ 1968 die Band, er hatte mit psychischen Problemen zu kämpfen, verstarb 2006. Für ihn kam David Gilmour in die Gruppe, gemeinsam mit Roger Waters avancierte er zum Mastermind hinter dem musikalischen Werk: Insbesondere das Konzeptalbum "The Dark Side of the Moon" (1973) gilt rückblickend als wegweisend. Die Band zerbrach 1985 an den Spannungen zwischen Gilmour und Waters. Es folgten juristische Auseinandersetzungen. Beide widmeten sich anschließend eigenen Projekten.