Nach Aaron Carters (29) dramatischem Absturz meldet sich ein Ex-Bandkollege seines Bruders Nick zu Wort: AJ McLean (39) möchte den einstigen Kinderstar aus der Suchthölle befreien.

Drogenmissbrauch, eine schwere Essstörung (50 Kilo bei 1,83 Meter), Depressionen, Autounfälle unter Opiaten und Tränen im TV – Aaron Carter macht kein Geheimnis mehr daraus, dass er momentan psychisch durch die Hölle geht.

Selbst sein großer Bruder, der Ex-Backstreet Boy Nick Carter (37), hat sich von ihm abgewandt. Doch es naht Hilfe. AJ McLean, der einstige "Bad Boy" der Backstreet Boys möchte dem jungen Musiker helfen, dem zerstörerischen Rausch abzuschwören.

AJ ging selbst drei Mal durch den Entzug

"Ich möchte ihn zu einem Treffen überreden, damit er endlich zur Vernunft kommt", erzählt McLean dem US-Magazin "TMZ". Er wisse nämlich ganz genau, was Aaron durchmache. Drei Mal ging der einstige Mädchenschwarm durch den Entzug. "Es war harte Arbeit, aber deshalb denke ich erst recht, dass ich Aaron den nötigen Beistand leisten kann."

Echte Sorge oder Helfersyndrom?

AJ scheint durch sein abstinentes Leben viel Zeit zu haben, anderen Stars zu helfen oder sie gleich präventiv vor dem tiefen Fall zu bewahren. So bot sich der 90er-Jahre Boyband-Star 2014 an, Justin Bieber (23) vor dem Totalabsturz zu schützen.

Der Zeitschrift "People" erzählte er damals: "Ich werde seinen Manager kontaktieren und ihn bitten, mich mit Justin unterhalten zu dürfen. Ich möchte Biebs unter meine Fittiche nehmen und erzählen, wie das für mich damals in seinem Alter war. Um das Eis zu brechen, zeige ich ihm erstmal meine Tattoos."

Ob etwas aus dem Treffen wurde, ist nicht bekannt. Doch AJs Befürchtungen, dass Justin in einer Spirale aus Sucht, Drogen, Wahn und Verfall verschwindet, hat sich auch drei Jahre später nicht bewahrheitet. Ist sein Verhalten also wahre Anteilnahme oder nur ein Helfersyndrom?

Aaron soll sich bereits in Klinik befinden

Zum Glück scheint Aaron langsam zu erkennen, dass er nicht nur Hilfe braucht, sondern auch professionelle Unterstützung. Vergangenen Freitag bestätigte sein Sprecher, dass er sich in eine Entzugsklinik einweisen lassen hat. (zym)








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