00.35 Uhr: Zum Abschluss schauen wir einmal unsere Tipps vom Anfang an: 1. Lena, 2. Irland, 3. Frankreich, 4. Dänemark, 5. Großbritannien. Davon auch nur annähernd richtig: keiner. In diesem Sinne noch eine grandiose Aftershow-Party und bis nächstes Jahr!

00.33 Uhr: Ziehen wir ein Fazit: Zur Titelverteidigung hat es für Lena nicht gereicht, aber blamiert hat sie sich auch nicht. Und die Show in Düsseldorf war sensationell, nicht zuletzt dank der Moderatoren, allen voran Anke Engelke.

00.28 Uhr: Lena landet am Ende auf einem ordentlichen 10. Platz. Sie wollte nicht Letzte werden, das ist ihr gelungen. Aber: Wer tritt nächstes Jahr an? Das ist man ja gar nicht mehr gewohnt, dass man sich darüber Gedanken machen muss.

00.24 Uhr: Lena übergibt den Preis an die Sieger aus Aserbaidschan. Die sind völlig runter mit den Nerven und sollen ihren Song noch einmal vortragen. Man darf gespannt sein, wie das wird. Ok wird's.

00.21: Lettland vergibt die letzten Punkte. 8 Punkte für Lena zum Abschluss. Es gewinnt Aserbaidschan vor Italien und Schweden. Herzlichen Glückwunsch an J.Lo und ihren Duettpartner alias Ell und Nikki.

00.19 Uhr: 5 Punkte aus Belgien. Aserbaidschan hat tatsächlich gewonnen.

00.18 Uhr: Und nix aus Moldau. Offenbar hat Aserbaidschan schon gewonnen.

00.17 Uhr: Nichts aus Israel und Estland. Es führt Aserbaidschan vor Schweden.

00.14 Uhr: 3 Punkte aus Spanien. Rioja für alle!

00.13 Uhr: In Irland gibt es die Jedward-Frisur als Papp-Maske. Müssen wir haben. Ach ja, keine Punkte aus Irland.

00.12 Uhr: Bosnien-Herzegowina gibt uns 3 Punkte. 91 sind es damit insgesamt.

00.11 Uhr: Juhu, 2 Punkte aus Litauen.

00.10 Uhr: Schon wieder 'ne Null, diesmal aus Ungarn.

00.08 Uhr: Tadaa! 12 Punkte aus Portugal nach Spanien. Tadaa! Keine für Lena.

00.07 Uhr: Aserbaidschan führt mit 163 Punkten. Lena hat nur 86 und muss sich nach 0 aus Malta mit einem soliden Mittelfeldplatz abfinden.

00.06 Uhr: Auch nix aus Albanien.

00.05 Uhr: Nullnummer aus Rumänien.

00.04 Uhr: Weißrussland gibt uns 8 Punkte. I love Belarus!

00.03 Uhr: Na, immerhin einer aus Kroatien. Aserbaidschan führt noch immer mit 127 Punkten.

00.02 Uhr: Keine Punkte aus Serbien.

00.00 Uhr: Drei Punkte von den Franzosen, die beharrlich Französisch sprechen. Magnifique!

23.59 Uhr: Keine Punkte aus Georgien.

23.58 Uhr: 4 Punkte aus Athen. Damit jetzt 74. Es führt Aserbaidschan mit 103.

23.57 Uhr: 8 Punkte von den Schweizer Nachbarn.

23.56 Uhr: Dafür, dass der türkische Punktevergeber so schön Deutsch spricht, sind 3 Punkte aber ein wenig wenig.

23.53 Uhr: 7 Punkte von dem lustigen Slowenen. Damit 59 insgesamt. Schweden führt mit 91 Punkten. Jetzt ist gleich Halbzeit.

23.51 Uhr: Nix aus Aserbaidschan.

23.50 Uhr: Ina Müller dreht durch und gibt das deutsche Votum bekannt. 12 Punkte nach Österreich. Irgendjemand muss es ja machen.

23.49 Uhr: Kein Urlaub in San Marino dieses Jahr.

23.47 Uhr: 6 Punkte aus Stockholm. Also, für Geografieschwache, aus Schweden.

23.46 Uhr: 4 Punkte aus Polen für Lena. Damit 46 insgesamt. Die führenden Schweden haben 78. Noch ist alles drin. Na ja, vielleicht nicht alles.

23.44 Uhr: Jetzt Österreich. 10 Punkte! Morgen gibt's Wiener Schnitzel.

23.43 Uhr: 8 Punkte aus Dänemark.

23.42 Uhr: Lena bislang mit 24 Punkten. Die führenden Schweden haben 65. Großbritannien gibt uns keine Punkte, dafür 12 an Jedward aus Irland.

23.41 Uhr: Die Slowakei stimmt ab. Aber nicht für uns.

23.40 Uhr: 6 Punkte aus Island. Jetzt in Führung: Schweden.

23.39 Uhr: Aus Mazedonien: 0: Bislang in Führung: die Ukraine. Die mit der Sandkunst.

23.38 Uhr: Aus Armenien gibt es leider nichts.

23.37 Uhr: Immerhin 5 aus Norwegen. Danke, Oslo!

23.36 Uhr: Finnland mag uns auch nicht.

23.34 Uhr: Twelve Points für Dsch - ortschia aus der Ukraine. Schade, hätte auch ein Dsch - örmenni werden können.

23.33 Uhr: Zypern verteilt seine Punkte. 12 Punkte für Griechenland. Keine für Lena.

23.32 Uhr: 6 Punkte kommen aus Italien.

23.32 Uhr: Immerhin 7 aus den Niederlanden.

23.30 Uhr: Auch aus Bulgarien nix.

23.28 Uhr: Kein "Wetten, dass..?". Und keine Punkte aus Russland für Lena.

23.25 Uhr: Die Eurovisions-Hymne erklingt. Entweder beginnt gleich "Wetten, dass..?" oder die Punkte werden bekannt gegeben.

23.22 Uhr: Volksfeststimmung im Publikum. Kann man nicht anders sagen.

23.18 Uhr: Zeit für ein kleines Zwischenfazit. Eine sehr gelungene Show in Düsseldorf mit drei gut aufgelegten Moderatoren und frenetischem Publikum. Das hat man in Düsseldorf lange nicht gesehen. Würde ein Kölner an dieser Stelle sagen.

23.15 Uhr: Jan Delay darf eine Runde quaken, und das klingt gemeiner, als es gemeint ist.

23.13 Uhr: Die Abstimmung ist beendet!

23.09 Uhr: Noch ein Schnelldurchlauf, für all diejenigen mit schwacher Blase. Und man muss es zugeben: Jedward sorgen auch in der Kurzzusammenfassung für debiles Mitklatschen.

23.07 Uhr: Noch läuft die Abstimmung. Wer bislang hierzulande schon 800 Mal für Lena angerufen hat, darf sich zwar über eine schöne Telefonrechnung freuen, nicht aber über seinen Beitrag zu ihrem möglichen Sieg. Für den eigenen Teilnehmer kann man nämlich nicht anrufen.

23.00 Uhr: Der Schnelldurchlauf für Leute mit schlechtem Gedächtnis.

22.53 Uhr: Zum Abschluss gibt's Eldrine aus Georgien mit "One More Day". Harte Klänge mit Sängerin. Dass man mit Rock gewinnen kann, haben Lordi vor einigen Jahren bewiesen. Allerdings nahmen die sich nicht so ernst. Immerhin sehen die Jungs ohne Masken fast so furchterregend aus wie Lordi mit. In den 90er-Jahren wären Eldrine aber ganz vorne mit dabei gewesen. Nur halt nicht beim Grand Prix.

22.50 Uhr: Der vorletzte Beitrag kommt aus Serbien. Nina gibt "Caroban" zum Besten. Sixties-Alarm! Vielleicht gab's auch LSD am Büffet - das würde die Farben erklären.

22.45 Uhr: Noch drei Starter. Mika Newton tritt für die Ukraine mit "Angel" an. Sehr schöne Sandkunst im Hintergrund. Könnte die Sängerin vielleicht mal aus dem Weg gehen?

22.41 Uhr: Gute Laune mit Lucía Pérez aus Spanien und "Que Me Quiten Lo Bailao". "Ach Gott, wie niedlich", schallt es aus dem Nebenraum. Dem schließen wir uns an. Wir erinnern aber noch einmal daran: Spanien ist im Finale dabei, weil es zu den fünf größten Geldgebern gehört.

22.38 Uhr: Sjonni's Friends singen für Island "Coming Home". Trauriger Hintergrund: Eigentlich wollte Sjonni selbst starten, er starb aber Anfang des Jahres. Jetzt sind seine Freunde in Düsseldorf. Angemessener, schöner Beitrag.

22.32 Uhr: Nun Startnummer 20: Maja Keuc für Slowenien mit "No One". Ohne hinzuschauen klingt's wie Anastacia. Erinnert leider aber auch an die deutsche Starterin Gracia, die damals nur deshalb keine Minuspunkte bekam, weil das Reglement das nicht vorsieht.

22.29 Uhr: Huch, Jennifer Lopez für Aserbaidschan? Nein, keine Bange, das ist nur Nikki, die zusammen mit ihrem Duettpartner Ell "Running Scared" zum Besten gibt. Zum Glück sieht der nicht aus wie Marc Anthony.

22.24 Uhr: Nadine Beiler aus Österreich singt "The Secret Is Love". Mireille Mathieu wäre stolz auf den Haarschnitt. Sorry, Österreich, aber singen kann sie ja.

22.20 Uhr: Hotel FM mit "Change" für Rumänien. Sehr britisch, daran ist wohl der englische Sänger schuld. Vielleicht kann er bei Blue einsteigen.

22.15 Uhr: Lena! Angeblich kann sie ja keiner mehr leiden, aber am Ende freut sich dann doch wieder jeder, wenn sie gewinnt. Wenn man die Außerirdischen außer Acht lässt, die im Hintergrund ihren Namen in Alufolie tanzen, ist das aber schon recht gelungen. Lustigerweise passt Lenas Tanzstil sowohl zu "Taken By A Stranger" als auch zu "Satellite". Muss am Tanzstil liegen. Die Düsseldorfer Arena kocht.

22.13 Uhr: Manchmal freut man sich, wenn man einen Bandnamen nur schreiben und nicht sagen muss: Zdob si Zdub aus Moldau treten mit "So Lucky" an. Wo will man bei der Bühnenshow anfangen? Bei den Fell-Zwergen-Hüten? Bei der Einrad fahrenden Fee? Dann lieber dreimal schnell hintereinander "Zdob si Zdub" sagen.

22.08 Uhr: Blue für Großbritannien mit "Yes, I Can", äh sorry, "I Can". Singen können sie ja, aber wenn schon gealterte Boygroup, warum nicht gleich Take That? Mehr als der letzte Platz im letzten Jahr dürfte aber drin sein.

22.06 Uhr: Anna Rossinelli (Schweiz) mit "In Love For A While". Jeder, der behauptet, er fühlt sich nicht an Lena erinnert, lügt.

22.02 Uhr: Judith Rakers mischt sich unter die Künstler und schaut sich den nackten Rücken des dänischen Sängers an. Zeit, an den Kühlschrank zu gehen.

21.59 Uhr: Hah, ein gläserner Udo-Jürgens-Flügel! Sehr jazzig, der italienische Beitrag "Madness Of Love" des Paolo-Conte-Verschnitts Raphael Gualazzi.

21.55 Uhr: Der Klassiksänger Amaury Vassili geht für Frankreich mit "Sognu" an den Start. So etwas hört man beim Song Contest eher selten. Wenn es heute nichts wird, ist aber vielleicht ein Duett mit Paul Potts drin. Wenn es aber was wird, machen das nächstes Jahr alle.

21.51 Uhr: Kinder, haltet Eure Mamas fest. Alexey Vorobyov aus Russland lässt mit "Get You" die pomadigen 50er wieder auferstehen, Tolle und Lederjacke inklusive. Der Song ist angeblich von Lady Gagas Produzent - muss allerdings ein Lied sein, das sie nicht wollte. Leider ein wenig lahm. Oder wirken Jedward noch nach?

21.47 Uhr: "Watch My Dance" verlangen Loucas Yiorkas und Stereo Mike aus Griechenland und verlassen sich dabei auf die altgriechische Kunstform Hip-Hop. Stereo Mike ist wohl an der hellenischen West Coast groß geworden. Immerhin kann Sänger Loucas singen.

21.43 Uhr: Zuckersüß wird's mit Getter Jaani aus Estland. Sie träumt von der "Rockefeller Street", muss aber erstmal mit der Kö vorlieb nehmen.

21.39 Uhr: Eric Saade tritt mit "Popular" für Schweden an. Er gibt sich alle Mühe, aber nach Jedward macht er einen recht senilen Eindruck.

21.35 Uhr: Jetzt Jedward, die irischen Zwillinge, die mit ihren Frisuren so aussehen, als wären sie aus einer Softeis-Maschine gekommen. "Lipstick" heißt der Beitrag der beiden "hyperaktiven Flummis" (O-Ton Peter Urban), denen gute Siegchancen eingeräumt werden. Oooo-oh! Verdammt, gute Laune macht sich breit.

21.30 Uhr: Endlich eine Blondine. Kati Wolf aus Ungarn mit der Disco-Pop-Nummer "What About My Dreams". Dazu eine Lasershow, die jede Augenklinik glücklich machen dürfte.

21.27 Uhr: Für Litauen singt Evelina Sasenko "C'Est Ma Vie" - Englische Strophe mit französischem Refrain. Litauische Sprachwächter wird's freuen. Eine der wenigen Balladen des Abends. Eine weniger hätte es aber auch getan.

21.24 Uhr: A Friend in London treten für Dänemark mit "New Tomorrow" an. "Come on boys, come on girls" - Teenie-Mädels in ganz Europa singen angesichts dieser vier ach-so-süßen Jungs begeistert mit.

21.18 Uhr: Jetzt darf Dino Merlin für Bosnien-Herzegowina mit "Love In Rewind" ran. Er ist 49 Jahre alt - und damit so alt wie alle anderen Teilnehmer heute Abend zusammen. Ein sehr getragener, folkloristischer Beitrag, und die hatten in letzter Zeit ja keine guten Karten. Da hilft auch der hüpfende Trompeter nichts.

21.16 Uhr: So leid es uns tut für den sympathischen Jungen mit seiner Gitarre: Den Planeten rettet er mit seinem Singer/Songwriter-Beitrag "Da Da Dam" vielleicht, für den Sieg heute Abend dürfte es nicht reichen.

21.13 Uhr: Es geht los! Wie gesagt, Paradise Oskar für Finnland.

21.12 Uhr: Zwischenruf aus der Moderedaktion: Anke Engelke hat ein tolles Kleid an, aber Judith Rakers sieht leider aus wie in Alufolie gewickelt.

21.08 Uhr: Raab und die Heavytones nageln uns "Satellite" als Rockabilly-Version ans Ohr. Engelke und Judith Rakers schmachten den Refrain ins Mikrofon. Und am Ende kommt zwischen lauter Lena-Doubles auch noch die echte zum Vorschein. Sehr gelungener Auftakt, die Halle bebt, der Livetickerer auch. Da können die meisten der Teilnehmerländer gleich wieder in den Flieger steigen.

21.04 Uhr: Moderatorin Engelke dreht durch. Danke, Anke!

21.02 Uhr: Stefan Raab trägt eine Krawatte und ist auch zum letztjährigen Gastgeber Norwegen sehr freundlich. Was ist da los?

21.00 Uhr: Hier noch schnell unsere Tipps, damit es hinterher nicht heißt, wir hätten es nicht gesagt: 1. Lena, 2. Irland, 3. Frankreich, 4. Dänemark, 5. Großbritannien. (Anm. der Red.: NIE im Leben ...)

20.55 Uhr: Als Erster geht der finnische Starter Paradise Oskar auf die Bühne. Er singt den Trio-Gedächtnissong "Da Da Dam". Lena mit "Taken By A Stranger" geht mit der Startnummer 16 ins Rennen. Das wird wohl gegen 22.15 Uhr der Fall sein, also noch ein wenig langsam mit dem Alkohol, bitte.

20.45 Uhr: Im Finale treten 25 Nationen gegeneinander an. Die 20 Sieger der beiden Halbfinals plus die "Big Five" - die fünf Nationen, die die ganze Kohle in den Grand Prix pumpen: Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Spanien und Italien.

20.38 Uhr: Um 21 Uhr geht es dann endlich los. Traditionell würde der Sieger des letzten Jahres am Anfang auftreten - um aber einen Lena-Overkill zu vermeiden, soll Stefan Raab mit "Satellite" die Show eröffnen.

20.28 Uhr: Im Interview in der ARD gibt Lena zu, kurz vor dem Auftritt unausstehlich zu sein. Frank Elstner würde wohl das "kurz vor dem Auftritt" streichen.

20.25 Uhr: Bei der ESC-Party auf der Reeperbahn stimmen die Söhne Mannheims die Zuschauer auf den Song Contest ein. Über die Chancen der Mannen um Xavier Naidoo bei dem Wettbewerb wagen wir angesichts dieses Auftritts aber nicht zu spekulieren. Und singen die da wirklich "Lena"?

20.15 Uhr: Herzlich willkommen bei der Mission Titelverteidigung! Wird es Lenas ganz große Stunde, weil sie als Erste zweimal hintereinander gewinnt? Oder muss der Shootingstar des vergangenen Jahres einsehen, dass die Idee vielleicht doch eher mit der Vorsilbe "Schnaps-" zu versehen ist? Wir werden es sehen!

20.00 Uhr: Dortmund feiert - Düsseldorf auch? Während beim BVB die Meisterschale der Bundesliga mit Sekt poliert wird, muss sich beim Song Contest erst noch zeigen, ob es einen Grund zum Feiern gibt. Wir stellen schon einmal eine bis vier Flaschen kalt - zur Not kann man sich damit ja auch einfach nur betrinken.

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