Skurrile Fakten, Mythen und Gerüchte über die Rolling Stones

Sex, Drugs and Rock 'n' Roll: Das trifft auf die Rolling Stones ganz besonders zu. In ihrer langen Karriere haben die Rocker schon für die ein oder andere Schlagzeile gesorgt – und das nicht nur wegen ihrer Musik, sondern auch wegen zahlreicher Skandale. Dafür sorgte nicht zuletzt Mick Jagger, der am 26. Juli 77 Jahre alt wird. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Für den finanziellen Erfolg der Band sorgte in den Anfangsjahren ein deutscher Privatbankier. Rupert Prinz zu Löwenstein half dem chaotischen Finanzmanagement der Rolling Stones in den 60er Jahren auf die Sprünge. Er riet ihnen, nach Südfrankreich zu ziehen, wo die Musiker pauschal besteuert wurden, und sorgte für eine richtige Unternehmensstruktur.
Vor allem Gitarrist Keith Richards machte immer wieder mit seinem Alkohol- und Drogenkonsum auf sich aufmerksam. Dass der Musiker immer noch am Leben ist, grenzt für so manchen an ein Wunder. Das Studio 54 in New York gilt als Inbegriff wilder Party-Exzesse. Hier soll Richards ein regelmäßiger Gast gewesen sein. Der ehemalige Besitzer des Etablissements erinnerte sich im Gespräch mit der "New York Post" 2014, dass sich oft so viele Leute an einem langen Tisch versammelt hätten, "dass man 30 bis 40 Kokslinien brauchte".
Seit ein paar Jahren lebt Keith Richards aber offenbar gesünder. Im Jahr 2018 sagte er in einem Interview mit dem "Rolling Stone", dass er dem Alkohol den Rücken gekehrt habe. Im Februar 2020 erklärte der 76-Jährige außerdem in einem Radio-Interview, er habe nach Jahrzehnten des Konsums endlich mit dem Rauchen aufgehört.
Mick Jagger ist nicht nur als Frontsänger der Rolling Stones bekannt, sondern auch für seine Frauengeschichten. Er hat acht Kinder von fünf verschiedenen Frauen, sein Bandkollege Ron Wood kommt immerhin auf sechs Kinder. Keith Richards hat vier Kinder und ist bereits seit 1983 mit seiner Frau Patti Hansen verheiratet. Schlagzeuger Charlie Watts ist sogar schon seit 1964 verheiratet und hat eine Tochter.
Um Mick Jaggers Privatleben ranken sich so einige Geschichten. Mit dem brasilianischen Fotomodell Luciana Morad (Bild) hat Jagger seinen Sohn Lucas (*1999, Mitte). Lange Zeit hielt sich das Gerücht, die beiden hätten ihn in einer Hundehütte auf einer Party gezeugt. Dieser Behauptung widersprach Morad im Jahr 2015, den wahren Ort nannte sie jedoch nicht.
Im Jahr 2020 machten neue Gerüchte um Jaggers angebliche Liebschaften die Runde. Der Sänger soll Angelina Jolie (Bild) einst für ein Techtelmechtel mit "Drei Engel für Charlie"-Star Farrah Fawcett stehengelassen haben. Laut Christopher Andersen und seinem Buch "Mick: The Wild Life and Mad Genius of Jagger" habe der Sänger Jolie auf einer Party in den 90er Jahren eiskalt abserviert.
Die Stars haben in Hotels ganz bestimmte Vorlieben, auch Mick Jagger. Der Rolling-Stones-Frontmann verlangt offenbar in jedem Hotel eine neue Matratze, wie ein Insider der "Mail on Sunday" im Jahr 2019 berichtete. Damit aber nicht genug: Jagger besteht angeblich außerdem darauf, dass die Matratze in ihrer Plastikverpackung bleibt, während ein Hotelangestellter eine Nacht auf ihr schläft und sie einliegt.
Im Jahr 2014 holte die deutsche Nationalmannschaft bei der Fußball-WM in Brasilien den Titel. Im Halbfinale gewannen die Deutschen 7:1 gegen die Brasilianer. Als Sündenbock für das Ergebnis musste ausgerechnet Mick Jagger herhalten. Der brasilianische Fernsehsender R7 bezeichnete den Sänger gar als "größten Unglücksbringer aller Zeiten". Der Grund: Die von Jagger favorisierten WM-Teams waren aus ihren Spielen zuvor immer als Verlierer hervorgegangen. Und auch beim WM-Halbfinale 2014 war Jagger im Stadion anwesend ...
Ein skurriler Fakt über die Rolling Stones lässt sich im Weltraum finden. Die NASA hat im August 2019 einen Stein auf dem Mars nach der Rockband benannt. Der Stein, der etwas größer als ein Golfball ist, soll bei der Landung der "InSight" im November 2018 etwa einen Meter weit gerollt sein. Da lag der Name wohl ziemlich nahe. Der Rolling Stone hat dabei auch noch einen Rekord aufgestellt: Weiter sei ein Stein bei der Landung auf einem anderen Planeten noch nie gerollt.
Im Jahr 2020 gelang den Rolling Stones ein großer Erfolg in Deutschland. Zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren schaffte es ein Song der Briten auf Platz eins der Single-Charts. Anfang Juli landete ihr Song "Living In A Ghost Town" auf dem Platz an der Sonne. Der letzte Nummer-eins-Hit der Briten in Deutschland war ihr Song "Jumpin' Jack Flash" im Jahr 1968.