Konzert-Verbot für Miley Cyrus: Die Skandal-Sängerin ist der Dominikanischen Republik zu unmoralisch. Deshalb darf sie dort nicht auftreten.

Popo-Wackeln und obszöne Gesten bei Miley-Konzerten hält die Dominikanische Republik für unmoralisch – und hat kurzerhand ein Konzert der Skandal-Nudel abgesagt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Accociated Press.

Von Regierungsseite heißt es: "Sie unternimmt oft Dinge, die gegen Moral und Sitte verstoßen und die im dominikanischen Gesetz strafbar sind." Ihre Konzert-Tickets sind der Agentur zufolge seit Juli im Umlauf und kosten zwischen 27 und 370 US-Dollar.

Der Auftritt von Cyrus war für den 13. September geplant. Weiter heißt es, die Regierung habe bereits mehrere Songs, die sie als vulgär erachtet, verboten. Der Veranstalter und das Management der Sängerin haben sich bislang noch nicht zum Konzert-Verbot geäußert.

Vom braven Mädchen zur Skandal-Göre

Die 21-Jährige macht immer wieder mit knapper Bekleidung und anstößigen Gesten von sich Reden. Cyrus legte in den letzten Jahren einen Wandel vom braven Serien-Star ("Hannah Montana") zum skandalträchtigen Popstar hin, zu einer nicht zu bändigende Göre - stellvertretend hierfür steht ihr Song "Can't Be Tamed" ("Nicht zu zähmen") vom gleichnamigen Studioalbum. Wiederholt zeigt sich Cyrus in eindeutigen, sexuell aufgeladenen Posen. Ein wenig erinnert sie an die frühen Jahre von Popsängerin Madonna. (dpa/far)