Teilen sich Paare die Hausarbeit, haben sie mehr Sex. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie aus den USA.

In vielen Haushalten übernimmt nach wie vor die Frau den Großteil der anfallenden Arbeit. Wissenschaftler der Cornell University haben nun herausgefunden, dass die klassische Rollenverteilung zu weniger Sex führt. Ihre Studie veröffentlichten die Forscher im "Journal of Marriage and Family".

Arbeitnehmer, die Nachwuchs bekommen, möchten in den ersten Stunden meist bei ihrer Familie sein.

Abwechslung bringt Liebesleben in Schwung

Demnach haben Paare, die sich die Hausarbeit gleichmäßig aufteilen, das aktivste Liebeslieben. Heterosexuelle Paare, die sich den Haushalt teilen, haben laut der Studie 6,8 Mal im Monat Sex. Bei Paaren mit klassischer Rollenverteilung lag die Aktivität bei fünf Mal im Monat.

Die Forscher beobachteten für Ihre Studie Hausarbeiten wie Einkaufen, Putzen oder Waschen.

Allgemein weisen die Forscher in ihrer Studie darauf hin, dass eine Abkehr von der klassischen Rollenverteilung zu mehr Sex in der Beziehung führen kann. Dazu kann bereits eine Abwechslung bei Aufgaben wie Kochen führen.

Laut der Studie erledigen immer noch 63 Prozent der Frauen weltweit alle anfallenden Arbeiten im Haushalt, auch wenn die Frau mehr verdient als ihr Partner.

So kamen die Forscher auch zu dem Ergebnis, dass bei Paaren, in denen die Frau die Hausarbeit übernimmt, das Liebesleben nach und nach einschläft. (arg)