Letizia Rebozzis Traum von der Miss-Schweiz-Krone ist geplatzt: Die Tessinerin musste in der Pre-Show am vergangenen Sonntag ihre Koffer packen und das Missencamp verlassen. Dabei galt sie als eine der grossen Favoritinnen auf den Titel.

Heute wird in Zürich die Miss Schweiz 2013 gewählt. Doch welche Schweizerin kann Alina Buchschachers Nachfolge antreten? Wir präsentieren die Schönheiten, die in diesem Jahr um das beliebteste Krönchen der Schweiz kämpfen.

Es war eine Entscheidung voller Tränen am Sonntagabend auf Sat.1: Drei Miss-Schweiz-Finalistinnen mussten um das Weiterkommen und somit ihre Chance auf das begehrte Krönchen bangen. Sara Wicki, Pamela Ljubas und Letizia Rebozzi konnten in der fünften Vorbereitungsshow nicht mehr überzeugen, doch nur eine Kandidatin musste sich von ihrem Traum verabschieden.

Zu arrogant, zu doof, zu schüchtern

Die Coaches der Damen, Fiona Hefti, Christa Rigozzi und Nadine Vinzens, unterzogen die Kandidatinnen einem knallharten Medientraining, in dem aber nicht alle Mädchen überzeugen konnten. Während Pamela nicht einmal wusste, was "Wählen" bedeutet, verärgerte Sara ihren Coach und die Journalisten mit arroganten, frechen Antworten. Beides absolute No-Gos für die zukünftige Miss Schweiz.

Kandidatin Letizia Rebozzi wurde ihre Art zum Verhängnis, wie auch Team-Mami Christa Rigozzi bestätigte: "Sie ist viel zu jung und viel zu schüchtern." Das bedeutete das Aus für die Tessinerin - und das obwohl sie schon seit Jahren nur eines wollte: Miss Schweiz werden. "Es tut mir so leid für sie, weil sie mein Baby ist. Aber sie ist nicht bereit", so Rigozzi. Vielleicht bekommt Letizia in der Zukunft noch mal eine Chance, ihren Traum zu verwirklichen.

Letizia war eine der Favoritinnen

Schliesslich galt Letizia als eine der Favoritinnen. In unserem grossen Miss-Schweiz-Voting können unsere Leser bis zum 8. Juni abstimmen, welches Mädchen den Titel unbedingt gewinnen sollte. Bis Sonntagabend konnte sich Letizia mit einer Wertung von 5.19 den zweiten Platz sichern hinter Finalistin Sandra Marjanovic (Wertung: 5.30). Doch nun steht die zarte Brünette nicht mehr zur Wahl - weder im Voting, noch in Zürich.

Die Wissenschaft gab Letizia recht

Der deutsche Wissenschaftler und Mathematiker Reimund Homann entwickelte eine Formel für das perfekte Model. Demnach müsste die künftige Miss Schweiz 2013 höchstens 16 Jahre alt und idealerweise 1,75 Meter gross sein. Bei Schuhgrösse 38 bis 39 und dem richtigen Hüftumfang von 85 bis 90 Zentimetern hätte sie das Zeug zum Superstar der Beautybranche. Wer die Bedingungen des Hamburgers erfüllt, hat offenbar die besten Chancen auf eine internationale Karriere.

Nur zwei Mädchen könnten Miss Schweiz werden

Betrachtet man unter diesen Ausschlusskriterien die Kandidatinnen für die Miss-Schweiz-Wahl 2013, kristallisieren sich lediglich zwei Mädchen heraus, die den Idealmassen weitestgehend gerecht werden. Letizia Rebozzi aus Camorino TI ist zarte 17 Jahre alt, misst 1,72 Meter Körpergrösse und nennt die Masse 83-60-88 ihr Eigen. Konkurrenz hat die routinierte Miss Bern laut Model-Index lediglich von der 18-jährigen Alice Stark aus Appenzell AI zu befürchten. Denn auch sie entspricht mit ihren 1,74 Metern und den Massen 86-62-90 durchaus noch den Ansprüchen an die "perfekte Schönheit". Doch beide Mädchen sind nicht mehr im Rennen, werden nicht an der Wahl teilnehmen. Sie mussten das Missencamp bereits während der Pre-Shows verlassen.

Noch 13 Mädchen sind im Rennen

Janine Baumann, Pamela Ljubas, Heidi Lushtaku, Lianna Müller, Viktoria Gasser, Vera Morger, Dorina Podrimja, Dominique Rinderknecht, Snezana Stojadinovic, Sandra Marjanovic, Chantal Lüthi, Jenny Pedrazzi und Sara Wicki dürften weiterhin von der Miss-Schweiz-Krone träumen. Vier Mädchen gehören dem Team von Nadine Vinzens an, vier Mädchen dem Team von Fiona Hefti. Lediglich Christa Rigozzi blickt derzeit noch auf fünf Schützlinge. Muss eines ihrer Mädchen etwa in der nächsten Pre-Show die Koffer packen? Das sehen Sie am kommenden Sonntag auf Sat. 1 Schweiz.