Auf einer Webseite im Internet können Nutzer ihre alten, nicht mehr benötigten Sachen gegen Naturalien eintauschen. Genau genommen: gegen Bier. Lieblingsmarke und Menge legen sie dabei selbst fest.

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Gerade nach dem Weihnachtsfest bleibt das ein oder andere ungeliebte oder doppelte Geschenk verwaist unter dem Tannenbaum liegen. Nicht benötigte Gegenstände wandern später entweder in den Schrank oder werden bei Flohmarkt-Portalen und Apps inseriert. Doch es gibt eine dritte Möglichkeit: die Webseite fuerbier.de, eine Art Tauschbörse.

Funktionsprinzip nach dem Tauschhandel

Das Prinzip der Seite ist einfach: Nicht benötigte Socken, Fahrräder, Möbel und Co. können dort angeboten werden. Finden sie einen neuen Besitzer, bezahlt dieser nicht mit Geld, sondern in Form von Bier.

Dabei legt der Anbieter selbst fest, welches Bier er bevorzugt und auch die gewünschte Menge in Flaschen, Sixpacks und Kisten kann er angeben. Für eine Xbox beispielsweise möchte ein Nutzer fünf Kästen Pils haben, ein Paar Damenschuhe soll für ein Sixpack (Weizen) den Besitzer wechseln. Ob das Angebot "Tausche leere Bierkiste gegen volle" allerdings einen Abnehmer finden wird, ist fraglich.

Entstanden ist fuerbier.de laut "Gründerszene" aus einer – wer hätte es gedacht – Bierlaune heraus. Die Agenturen Onedot (Michelstadt) und Webmelt (Darmstadt) schlossen sich zusammen und riefen die Webseite vor rund vier Jahren ins Leben.  © 1&1 Mail & Media / CF

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