Astrid Kirchherr hat die jungen Beatles nicht nur fotografiert. Die gebürtige Hamburgerin sorgte für eine der markantesten und berühmtesten Frisuren der Musik-Geschichte. Kurz vor ihrem 82. Geburtstag erliegt Kirchherr einer kurzen, aber schweren Erkrankung.

Mehr Unterhaltungs-Themen finden Sie hier

Die Beatles-Fotografin Astrid Kirchherr ist in Hamburg gestorben. Sie erlag bereits am Dienstag im Alter von 81 Jahren einer kurzen schweren Krankheit, wie der Fotograf Kai-Uwe Franz, ein enger Vertrauter der Künstlerin, am Freitagabend sagte.

Am 20. Mai wäre Kirchherr 82 geworden. Sie wurde bekannt, weil sie die Beatles in den 1960er Jahren fotografierte.

Stuart Sutcliffe verliebte sich in Astrid Kirchherr

Die Band hatte bei ihrer Ankunft aus England 1960 in der Hansestadt noch fünf Mitglieder: John Lennon, Paul McCartney, George Harrison, Pete Best und Stuart Sutcliffe. Der damals 20-jährige Sutcliffe verliebte sich in Kirchherr.

Auf die Fotografin soll der markante Pilzkopf-Haarschnitt der Beatles zurückgehen. Hamburg gilt als die entscheidende Phase in der Entwicklung der Band, die in Clubs spielte.

Während die Musiker einen Plattenvertrag ergatterten, ist Sutcliffe lieber bei Kirchherr in Hamburg geblieben. Doch bereits 1962 starb der "fünfte Beatle" an einer Hirnblutung. (dpa/hau)

Sensationeller Fund: Frau entdeckt Tagebuch mit Unterschriften der Beatles

Im Jahr 1963 besuchte eine Teenagerin die Beatles nach einem Auftritt in Nottingham in der Garderobe. Alle vier Bandmitglieder unterschrieben das Tagebuch der jungen Frau. Anschließend verlor Liz Webster die Autogramme aus den Augen - für 46 lange Jahre.