• Für die Darstellung eines schwulen Anwalts gewann Tom Hanks 1994 einen Oscar.
  • Doch heute, sagt er, solle ein heterosexueller Mann eine solche Rolle nicht mehr spielen.
  • Es werde zu Recht mehr Authentizität verlangt.

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Hollywoodstar Tom Hanks würde die Rolle eines homosexuellen Anwalts in dem Filmdrama "Philadelphia" heute nicht mehr spielen. "Könnte ein Heterosexueller das, was ich in ´Philadelphia` gemacht habe, heute tun? Nein, und das ist auch richtig so", sagte der 65-Jährige dem "New York Times Magazine".

Hanks wurde im Jahr 1994 für seine Rolle in dem Film über einen homosexuellen Rechtsanwalt, der an Aids erkrankt ist, mit einem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.

"Ich glaube nicht, dass die Leute die fehlende Authentizität eines Heteros, der einen Schwulen spielt, akzeptieren würden", sagte Hanks weiter. "Es ist kein Verbrechen, kein Buhruf, wenn jemand sagt, dass wir in der modernen Welt der Authentizität mehr von einem Film verlangen."  © DER SPIEGEL