Til Schweiger: Sein Leben und seine Karriere in Bildern

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Er ist Schauspieler, Regisseur und Produzent und gehört in Deutschland zu den bekanntesten Gesichtern der TV- und Kinowelt: Til Schweiger feiert am 19. Dezember seinen 55. Geburtstag. © spot on news

Til Schweiger wird am 19. Dezember 1963 in Freiburg im Breisgau geboren. Als Lehrerkind will er ursprünglich den Beruf seiner Eltern ergreifen. Doch während des Studiums entdeckt er seine Leidenschaft für die Schauspielerei. Bald ist die Entscheidung gefallen: Schweiger wechselt an die Kölner Schauspielschule.
1990 gelingt ihm der Durchbruch als TV-Schauspieler. Zwei Jahre lang spielt er in der "Lindenstraße" Jo Zenker.
Seine erste Filmrolle ergattert er 1991. Als Bertie wird er mit dem Kultfilm "Manta Manta" berühmt. Es folgen weitere Rollen in deutschen Filmen.
In der Komödie "Der bewegte Mann" (1994, Bild) spielt er den Lebemann Axel Feldheim. In "Männerpension" (1996) verkörpert er den Strafgefangenen Hammer-Gerd, der unter weiblicher Aufsicht für eine Woche dem Gefängnis den Rücken kehren darf.
Mitte der 90er scheint es, als habe Schweiger auch sein privates Glück gefunden: 1995 heiratet er das ehemalige Model Dana Carlsen. 1995 kommt auch Sohn Valentin zur Welt. Es folgen die drei Töchter Luna (1997), Lilli (1998) und Emma (2002). Die Familie lebt bis 2004 im kalifornischen Malibu, siedelt dann wieder nach Hamburg über.
1996 gründet Schweiger die Produktionsfirma Mr. Brown Entertainment und debütiert mit "Knockin' on Heaven's Door" im Jahr 1997 als Produzent. In "Der Eisbär" (Bild) im Jahr 1998 tritt er zum ersten Mal als Regisseur in Erscheinung und spielt einen Profi-Killer.
Den Anfang der 2000er Jahre nutzt Schweiger für Ausflüge nach Hollywood. 2001 spielt er neben Nick Nolte in "Investigating Sex", 2003 neben Angelina Jolie in "Tomb Raider" und 2004 mit Clive Owen in "King Arthur" (Foto).
Mit der Komödie "Keinohrhasen" (2007), für die er neben Nora Tschirner (Foto) zum ersten Mal auch mit seinen Kindern vor der Kamera steht, und der Fortsetzung "Zweiohrküken" (2009) folgen weitere Erfolge in Deutschland. Bei beiden Filmen übernimmt Schweiger auch die Rolle als Produzent, Drehbuchautor und Regisseur.
2009 wird Schweiger die Ehre zuteil, in Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds" mitzuwirken. Er spielt den Soldaten und Nazijäger Hugo Stiglitz.
Familienbande: In "Kokowääh" (2011), "Kokowääh 2" (2013) und "Honig im Kopf" (2014) bekommt seine jüngste Tochter Emma die Hauptrolle.
Der Film über einen Alzheimerkranken wird 2014 zum erfolgreichsten Film in Deutschland und belegt mit 7,19 Millionen Kinobesuchern Platz 6 der erfolgreichsten Filme überhaupt hierzulande. Die US-Adaption "Head full of Honey" floppt aber.
2013 wagt sich Schweiger an ein hohes deutsches TV-Kulturgut: Er verkörpert in "Willkommen in Hamburg" zum ersten Mal den "Tatort"-Kommissar Nick Tschiller. Seinen Kollegen Yalcin Gümer spielt Fahri Yardim (l.). Es folgen drei weitere Fernseh-"Tatorte", bis Schweiger mit Regisseur Christian Alvart (M.) einen Krimi für die große Leinwand produziert: Den XL-"Tatort: Off-Duty" wollen allerdings nur 300.000 Menschen im Kino sehen.
2016 erfüllt sich Schweiger einen ganz anderen Traum: In Hamburg eröffnet er gemeinsam mit viel Prominenz wie Wladimir Klitschko (Foto) sein erstes Restaurant "Barefood Deli". Am Anfang gerät es wegen angeblich überteuerter Preise für Leitungswasser in die Schlagzeilen. 2017 folgt dann ein Hotel am Timmendorfer Strand.
2005 gibt Schweiger die Trennung von Ehefrau Dana bekannt. Die Scheidung folgt aber erst 2014. Von 2011 bis 2013 ist Schweiger mit dem Model Svenja Holtmann (Foto) zusammen, 2015/16 mit Regieassistentin Marlene Shirley.
Seit 2018 ist Schweiger wieder in einer Beziehung: Francesca Dutton hat sein Herz erobert. Mitte November 2018 zeigen sie sich zum ersten Mal gemeinsam auf dem roten Teppich. Francesca ist Schauspielerin und Produzentin und kennt Schweiger eigentlich schon länger. Doch erst vor Kurzem hat es gefunkt.