Terence Hill: Ein Rückblick auf seine kultigsten Filme

Mit "Mein Name ist Somebody - Zwei Fäuste kehren zurück" feiert Terence Hill nach Jahrzehnten sein Comeback auf der Leinwand. Mit diesen Filmen hat er sich vor allem in Deutschland unsterblich gemacht. © spot on news

Seinen ersten großen Auftritt hatte Terence Hill in der Karl-May-Verfilmung "Winnetou II". Dort durfte er als Lt. Robert Merril sogar die große Liebe des Titelhelden (Pierre Brice) heiraten, die Indianerin Ribanna.
1966 folgte ein weiterer Auftritt in einer Buchverfilmung. In der deutsch-jugoslawischen Co-Produktion "Die Nibelungen" verkörperte er Giselher, den jüngsten Bruder von König Gunther.
Der erste gemeinsame Film mit Bud Spencer war "Hannibal" (1959). Doch erst im Italo-Western "Gott vergibt… Django nie!" (Bild) aus dem Jahr 1967 bekleideten beide zusammen die Hauptrollen.
Es folgten die beiden Fortsetzungen "Vier für ein Ave Maria" (Bild) sowie "Hügel der blutigen Stiefel". Alle drei Teile hatten gemein, dass sie noch wenig des später so ikonischen Humors der beiden aufwiesen.
Das sollte sich mit der Parodie "Die rechte und die linke Hand des Teufels" von 1970 schlagartig ändern. Darin gab es dann auch die inzwischen berühmt-berüchtigten und übertriebenen Schlägereien zu bestaunen.
Der direkte Nachfolger "Vier Fäuste für ein Halleluja" konnte den Erfolg sogar noch toppen: In Deutschland strömten über zwölf Millionen Menschen ins Kino.
Alleine in den 1970er Jahren drehten Hill und Spencer neun Filme miteinander, darunter "Zwei wie Pech und Schwefel", "Zwei außer Rand und Band" oder "Das Krokodil und sein Nilpferd" (Bild).
Natürlich darf auch "Vier Fäuste gegen Rio" nicht fehlen. Der kam 1984 ins Kino und stand eine ganze Weile als ihr letzter Erfolg zu Buche. Erst 1994 mit "Die Troublemaker“ (Bild) wagten sie die Wiederbelebung des alten Konzepts, konnten jedoch nicht an die alten Hits anknüpfen.
Hill spielte aber auch den berühmtesten Revolverhelden der Comic-Geschichte: Sowohl in einer Fernsehshow als auch im Kino mimte er Lucky Luke.
Von 2011 bis 2015 spielte Hill außerdem in der Serie "Die Bergpolizei – Ganz nah am Himmel" mit.
Eigentlich heißt Hill übrigens Mario Girotti und wurde in Venedig geboren. Sein Vater war Italiener, seine Mutter Hildegard stammte aus der Nähe von Dresden – wo auch die Premiere von "Mein Name ist Somebody" stattfand.