Die Stars der kultigen High-School-Filme: Das machen sie heute

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Filme wie "Clueless – Was sonst!" oder die "American Pie"-Reihe prägten unsere Teenie-Jahre. Was machen die Helden der Kult-Filme eigentlich heute? © spot on news

Verzickt! Alicia Silverstone feierte mit der Rolle der verwöhnten, aber auch ziemlich liebenswerten Schülerin Cher Horowitz in "Clueless" ihren Durchbruch.
Danach spielte sie sowohl im Mainstream- als auch im Independent-Kino, am Broadway und in Serien mit. 2010 kehrte sie sogar nochmal zum Genre der Teenager-Komödien zurück - diesmal als Lehrerin in "Von der Kunst sich durchzumogeln". Zuletzt war sie etwa in Giorgos Lanthimos' "The Killing of a Sacred Deer" zu sehen. Zudem ist sie engagierte Tierschutz-Aktivistin.
Auch für die Karriere von Paul Rudd war "Clueless" ein Segen. Er spielte Chers "Love Interest", den bodenständigen Josh.
Die romantischen Komödien blieben sein Ding: Ob in "Liebe in jeder Beziehung" oder "Hauptsache verliebt", Rudd war immer wieder als schüchterner Charmebolzen zu sehen. Er kann aber auch anders, wie er etwa seit 2015 als Marvel-Held "Ant-Man" beweist.
Die selbstbewusste Dionne, gespielt von Stacey Dash, dürfte jedes pubertierende Mädchen eingeschüchtert haben. Sie war Chers beste Freundin und nie um einen schlagfertigen Spruch verlegen.
Stacey Dash spielte nach dem Film auch in der Fernsehserie "Clueless - Die Chaos-Clique" mit, danach flaute ihre Karriere allerdings ab. 2018 reichte die Republikanerin offiziell ihre Kandidatur für das Repräsentantenhaus des US-Bundesstaates Kalifornien ein, zog sie einen Monat später aber wieder zurück.
Cool, cooler, Murray: Donald Faison spielte den Freund von Dionne, einen liebenswerten Chaoten.
Dem jüngeren TV-Publikum dürfte Donald Faison vor allem aus "Scrubs" bekannt sein. In der Krankenhausserie spielt er jahrelang den (angehenden) Chirurgen Turk und mimt darin den besten Freund von Schauspielkollege Zach Braff. Aber auch in Filmen kann er glänzen: 2012 war er etwa in "Pitch Perfect" zu sehen, 2014 in "Wish I Was Here".
Und dann war da noch Brittany Murphy (Mitte). Sie spielte Tai, der Cher und Dionne ein Makeover verpassten.
Murphys Karriere endete viel zu früh und auf tragische Weise. Nachdem sie noch in Filmen wie "8 Mile" oder "Durchgeknallt" zu sehen war, wurde sie im Dezember 2009 im Alter von 32 Jahren tot aufgefunden. Als Todesursache wurde Herzversagen angegeben.
Eine etwas andere High-School-Geschichte war 1985 "Teenwolf". Hinter der Maske verbirgt sich Michael J. Fox, der in den Achtzigern mit Filmen wie "Zurück in die Zukunft" einen echten Lauf hatte.
Seit 1991 leidet Michael J. Fox an Parkinson, machte die Krankheit aber erst 1998 öffentlich. Er steht nach wie vor vor der Kamera - zuletzt für die Serien "Good Wife" und "Designated Survivor".
"10 Dinge, die ich an dir hasse" aus dem Jahr 1999 zählt ebenfalls zu den Klassikern unter den High-School-Filmen.
Für den 2008 verstorbenen Heath Ledger war der Teeniefilm der Anfang einer beeindruckenden Karriere. Für "Brokeback Mountain" wurde er zum ersten Mal für den Oscar nominiert, für seine Performance als Joker in "The Dark Knight" erhielt er den Goldjungen posthum.
Für Joseph Gordon-Levitt (l.) war "10 Dinge, die ich an Dir hasse" ebenfalls ein Sprungbrett.
Joseph Gordon-Levitt war seitdem in Blockbustern wie "Inception" oder "The Dark Knight Rises" zu sehen, in "Snowden" schlüpfte er in die Rolle des umstrittenen Whistleblowers Edward Snowden. In "Star Wars: Die letzten Jedi" war wiederum seine Stimme zu hören.
Aschenputtel in modern, das ist die Zusammenfassung von "Cinderella Story" mit Hilary Duff und Chad Michael Murray.
Hilary Duff spielte danach in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, verfolgte aber auch eine Gesangskarriere. Seit 2015 gehört sie zum Cast der Serie "Younger".
Liebe, Freundschaft und Musik gab es in den drei Teilen von "High School Musical" zu sehen, mit denen sich nicht nur Zac Efron und Vanessa Hudgens in die Herzen von Millionen Teenies auf der Welt spielten und sangen.
Zac Efron ist weiterhin dick im Geschäft. Er drehte unter anderem "The Lucky One – Für immer der Deine", "Bad Neighbors", "Baywatch" und "Greatest Showman". Zuletzt sorgte er in "Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile" als Serienmörder Ted Bundy für Aufsehen.