"Star Wars"-Tag: Das wurde aus den Stars der "Krieg der Sterne"-Saga

Die "Star Wars"-Saga zählt zu den erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten - und hat die wohl treueste, aber auch kritischste Fan-Gemeinde. Jedes Jahr am 4. Mai feiern die Fans das Star-Wars-Universum - und vor allem sich selbst. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Carrie Fisher hatte ihren ersten Filmauftritt 1975 in der Komödie "Shampoo". Nur zwei Jahre später stand sie erstmals in der Rolle der Prinzessin Leia für "Krieg der Sterne" vor der Kamera. Anschließend war sie in mehreren weiteren Star-Wars-Filmen zu sehen, darunter auch im "Star Wars Holiday Special" von 1978.
Mehr als 30 Jahre nach ihrem Star-Wars-Debüt übernahm Fisher 2014 im siebten Film der Star-Wars-Saga "Das Erwachen der Macht" erneut die Rolle der Leia Organa (Bild). 2016 verstarb Fisher im Alter von 60 Jahren nach einem Herzstillstand, den sie in einem Flugzeug erlitten hatte. Noch kurz vor ihrem Tod hatte die Schauspielerin ihre Memoiren "The Princess Diarist" über ihre Star-Wars-Jahre veröffentlicht.
Mark Hamill hatte in der "Bill Cosby Show" und "General Hospital" seine ersten Rollen. Er trat 1977 erstmals als Luke Skywalker in "Krieg der Sterne" in Erscheinung und wurde weltberühmt. Auch in den darauffolgenden Filmen "Das Imperium schlägt zurück" (1980) und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983) nahm er wieder die Hauptrolle ein.
Auch er kehrte knapp 30 Jahre später zum Star-Wars-Sequel "Das Erwachen der Macht" (2015), sowie "Die letzten Jedi" (2017) und "Der Aufstieg Skywalkers" (2019) zurück. Zwischendurch hatte er zahlreiche Auftritte in verschiedenen Fernsehserien und -filmen. 2020 hatte er einen Gastauftritt in der zweiten Staffel des Star-Wars-Ablegers "The Mandalorian".
Bei ihm dürfte sich die Frage danach, was er heute macht, eigentlich erübrigen. Harrison Ford wurde 1977 in "Krieg der Sterne" als Han Solo nebst Peter Mayhew als Chewbacca berühmt. Den Job bekam er durch Zufall, denn Ford sollte eigentlich nur beim Casting anderer Schauspieler aushelfen. Das Lesen des Skripts bewältigte er jedoch derart brillant, dass George Lucas ihn sofort anheuerte.
1981 ergatterte er dann die Hauptrolle im Indiana-Jones-Film "Jäger des verlorenen Schatzes", die ihn endgültig an die Spitze Hollywoods katapultierte. Über die Jahre war Harrison Ford in zahlreichen großen Hollywood-Produktionen zu sehen, 1986 erhielt er eine Oscar-Nominierung.
Auch Ford kehrte 2014 als Han Solo zu seinen Wurzeln zurück und war Teil des siebten Films der Star-Wars-Saga. Noch 2021 soll ein fünfter Indiana-Jones-Film mit Ford in der Hauptrolle in die Kinos kommen.
Den Jedimeister Obi-Wan Kenobi spielte 1977 zum ersten Mal eine wahre Schauspiellegende: Sir Alec Guinness. Er schwang das Lichtschwert in insgesamt drei Filmen, auf "Krieg der Sterne" folgten auch bei dem Briten die beiden Fortsetzungen "Das Imperium schlägt zurück" (1980) und "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983).
Hayden Christensen kam am 19. April 1981 im kanadischen Vancouver zur Welt. Seine Schauspielkarriere begann 1993 mit der deutsch-kanadischen Fernsehserie "Macht der Leidenschaft", in der auch Tina Ruland mitspielte. Weltweite Bekanntheit erlangte er jedoch mit der Rolle des Anakin Skywalker in den "Star Wars"-Episoden II und III, im Laufe derer er sich zu Darth Vader entwickelt.
Zwischenzeitlich war Christensen in mehreren Spielfilmen zu sehen, wie etwa in "Jumper" (2008, Bild) oder "Ein Rezept für Liebe" (2918). 2019 übernahm er als Anakin Skywalker eine Sprechrolle in der neunten Episode der Star-Wars-Reihe, "Der Aufstieg Skywalkers". 2020 wurde bekannt gegeben, dass der Schauspieler für die neue Disney+-Miniserie "Star Wars: Obi-Wan Kenobi" wieder in die Rolle des Anakin Skywalker schlüpfen wird.
Guinness verstarb 2000 im Alter von 86 Jahren. Noch bis 1996 war der Schauspieler regelmäßig in Filmen zu sehen, wie etwa 1988 in "Eine Handvoll Staub" (Bild) - insgesamt in über 50 Produktionen. Bereits 20 Jahre vor seinem Erfolg mit der Star-Wars-Saga wurde der Schauspieler mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller für den Kriegsfilm "Die Brücke am Kwai" (1957) ausgezeichnet.
Der Schotte Ewan McGregor erlangte durch seine Rolle als Obi-Wan Kenobi in den ersten drei Star-Wars-Episoden in den frühen 2000er Jahren eine größere Bekanntheit. In "Das Erwachen der Macht" und "Der Aufstieg Skywalkers" hatte McGregor jeweils eine kurze Sprechrolle.
Nach seinem Durchbruch mit "Star Wars" war McGregor in zahlreichen erfolgreichen Filmen zu sehen, so etwa in "Die Insel" (2005) neben Scarlett Johansson und in "Illuminati" (2009, Bild). 2016 gab er mit "Amerikanisches Idyll" sein Regiedebüt.
2020 veröffentlichte er seinen Dokumentarfilm "Long Way Up" (Bild) aus einer Reihe, in der er mit dem Motorrad durch die Welt reist. 2020 kündigte der Streamingdienst Disney+ eine neue Star-Wars-Serie über die Figur des Obi-Wan Kenobi mit Ewan McGregor in der Hauptrolle an.
Anthony Daniels ist der einzige Schauspieler des Star-Wars-Universums, der in allen neun Episoden, beiden Spin-off-Filmen und fast allen Serien sowie Specials mitspielt oder seine Stimme leiht. Der Brite spielte ab 1977 den humanoiden Droiden C-3PO.
Der Schauspieler hat den Filmen fast seine gesamte Karriere gewidmet. Außerhalb der Produktionen der Star-Wars-Saga hatte Daniels mehrere kleine Gastauftritte in Filmen und Serien und lieh zahlreichen Firmen in Werbespots sein Gesicht. 2019 veröffentlichte er die Autobiografie "I AM C-3PO: The Inside Story".
Nach zahlreichen Theaterrollen und seiner Hauptrolle in "Schindlers Liste" (1993), die ihm eine Oscar-Nominierung bescherte, ergatterte Liam Neeson 1999 die Rolle des Jedi Masters Qui-Gon Jinn in "Star Wars: Episode I - Die dunkle Bedrohung". Auch in der zweiten Episode war er wieder Teil der Besetzung, jedoch nur als Stimme.
In den frühen 2000er Jahren spielte der Ire unter anderem Rollen in erfolgreichen Filmen wie "Tatsächlich… Liebe" (2003), "Batman Begins" (2005) und "Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia" (2005). Bis heute verkörperte Neeson zahlreiche Rollen in erfolgreichen Filmen, 2019 lieh er der Figur Qui-Gon Sinn in "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" erneut seine Stimme. Zuletzt spielte er 2021 die Hauptrolle im Actionfilm "The Marksman" (Bild).
Billy Dee Williams spielte in den Star-Wars-Filmen den Lando Calrissian. Er war erstmals 1980 in "Das Imperium schlägt zurück" und 1983 in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983) zu sehen. Auch 2019 kehrte er für "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers" in diese Rolle zurück.
Bis heute tritt der inzwischen 84-Jährige regelmäßig auf Star-Wars-Conventions auf und leiht in Hör- und Computerspielen der Figur Lando Calrissian seine Stimme. Neben seinen zahlreichen Star-Wars-Projekten war Williams in einigen Serien, wie etwa "Die wilden Siebziger" (2004), "Scrubs - Die Anfänger" (2006) und "Modern Family" (2013) zu sehen.