Pech gehabt: Diese Stars wurden aus Filmen geschnitten

Bekanntermaßen werden deutlich mehr Szenen pro Film gedreht, als am Ende tatsächlich auf der großen Kinoleinwand zu sehen sind. Ein Grund für alle Schauspieler, den großen Cut nach Drehschluss zu fürchten. Diese Stars mussten die leidige Erfahrung machen, aus ihren Filmen wieder herausgeschnitten zu werden. © spot on news

Megan Fox wurde durch ihre Rolle in der "Transformers"-Reihe weltberühmt. Doch obwohl sie bereits Verträge für den dritten Teil bereits unterzeichnet hatte, musste Co-Star Shia LaBeouf ohne Fox auskommen. Die war nach einem kontroversen Streit mit Regisseur Michael Bay gefeuert worden, nachdem sie seine Art am Set mit Hitler und Napoleon verglich. Rosie Huntington-Whiteley durfte daraufhin in ihre Fußstapfen treten.
Schauspieler Tobey Maguire war im Mega-Blockbuster "Life of Pi" eigentlich für eine Nebenrolle vorgesehen. Doch seine Bekanntheit wurde ihm zum Verhängnis. Obwohl einige Szenen schon im Kasten waren, entschied sich Regisseur Ang Lee mitten im Dreh für ein unbekannteres Gesicht und drehte die Szenen einfach neu.
Selbst Superstars wie Ryan Gosling werden trotz intensiver Vorbereitung gerne mal wieder gefeuert. Für seine Rolle in "In meinem Himmel" nahm der Kanadier 2009 ganze 10 Kilo zu und ließ sich einen Bart wachsen. Doch zwei Tage vor Drehstart hatte es "kreative Differenzen" zwischen Regisseur Peter Jackson und dem Schauspieler gegeben. Mark Wahlberg sprang gerne ein und spielte die Rolle an der Seite von Leinwand-Gattin Rachel Weisz.
Wer in seinem Privatleben in Schwierigkeiten gerät, der bekommt auch am Filmset große Probleme. Das bekam auch Kevin Spacey zu spüren. Nach den Belästigungsvorwürfen wurde er wenige Wochen vor dem Kinostart von "Alles Geld der Welt" im Jahr 2017 von Regisseur Ridley Scott aus dem Film entfernt und auch seine Hauptrolle in "House of Cards" war der Hollywood-Star los.
Prinz Harry und Prinz William sollten in "Star Wars – Die letzten Jedi" einen versteckten Cameo-Auftritt als Stormtrooper haben. Die Szene schaffte es allerdings nicht in den Film. Der Grund: Prinz Harry war mit seinen 1,86 Meter und Prinz William mit 1,91 Meter schlicht zu groß. Stormtrooper müssen alle eine Einheitsgröße von exakt 1,80 Meter haben. Auf der Premiere waren sie trotzdem.
Im Blockbuster "E.T." aus dem Jahr 1982 hätte Harrison Ford eigentlich die Rolle des Schuldirektors verkörpern sollen. Das tat er auch, doch Regisseur Steven Spielberg schnitt sämtliche Szenen letztendlich komplett aus dem Film. Für Ford allerdings kein Drama, da die Liste seiner großen Hollywood-Filme beachtlich lang ist.
Beinahe hätte die beispiellose Karriere von Meryl Streep eine ganz andere Wendung genommen. Als Regisseur Fred Zinneman sie 1978 fast vollständig aus dem Film "Julia" schnitt, war sie so frustriert, dass sie kurzzeitig daran dachte, die Schauspielerei hinzuwerfen.
In seiner Rolle als Christian Grey verzückt Jamie Dornan in den "Fifty Shades"-Verfilmungen die Damenwelt. Für den Streifen "Im Rausch der Sterne" im Jahr 2015 war er hingegen entbehrlich. Beim letzten Editing flog er raus.
Bevor Robert Pattinson mit der "Twilight"-Saga der ganz große Durchbruch gelang, spielte er an der Seite von Reese Witherspoon deren Filmsohn in "Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit". Doch Pattinson fiel der Schere zum Opfer, die Familienkonstellation schaffte es in dieser Form nicht auf die Leinwand. Immerhin: In der Version auf der Bonus-DVD ist er zu sehen.
Eigentlich sollte Ashley Judd einen eigenen Handlungsstrang in "Natural Born Killers" bekommen. Doch die Schlussszene ließ sich nicht in das Gesamtkonzept des Filmes einfügen, weshalb Regisseur Oliver Stone kurzerhand zu Schere griff und die Episode aus dem finalen Film entfernte.
In "Lovelace" mit Amanda Seyfried in der Hauptrolle sollte anfangs Demi Moore die Rolle der Feministin Gloria Steinem übernehmen. Als diese krankheitsbedingt ausfiel, sprang Sarah Jessica Parker ein. Doch am Ende war alles umsonst und die Regisseure empfanden den Part als überflüssig.