• Auch die Oscars müssen wegen der Corona-Pandemie umplanen.
  • Die Veranstalter haben jetzt verkündet, dass die Preisverleihung an verschieden Orten stattfinden wird.
  • Es ist nicht das erste Mal in der Geschichte, dass die Oscars aufgeteilt werden.

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Die Oscar-Verleihung soll in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie an mehreren Orten stattfinden. "Um die Show zu schaffen, die unser globales Publikum sehen will, wird die Zeremonie live von mehreren Standorten übertragen", hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung des Veranstalters.

Die 93. Preisvergabe werde laut der "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" eine "Oscar-Verleihung wie keine andere sein, wobei öffentliche Gesundheit und Sicherheit Priorität haben".

Die ursprünglich für den 28. Februar geplante Oscar-Verleihung war wegen der Gesundheitskrise bereits auf den 25. April verschoben worden.

Filmhauptstadt Los Angeles kämpft mit der Pandemie

Normalerweise findet die große Gala in der US-Westküstenmetropole Los Angeles statt. Die Stadt ist seit Jahrzehnten das Zentrum der Film- und Fernsehbranche in den USA. Allerdings ist Los Angeles jedoch besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Ein Teil der Verleihung werde dennoch wie zuletzt immer im Dolby Theatre in Los Angeles stattfinden, hieß es in der Erklärung.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Oscars an mehreren Orten stattfinden. Bereits 1953 - als die Verleihung zum ersten Mal im Fernsehen übertragen wurde - fand sie in Los Angeles und New York statt.

In diesem Jahr experimentieren bereits andere Preisverleihungen mit mehreren Veranstaltungsorten, darunter die Golden Globes. Moderiert wird die 78. Golden-Globes-Zeremonie Ende Februar von den Komikerinnen Tina Fey in New York und Amy Poehler in Los Angeles. (afp/thp)